Unterwegs für die Unesco: "In Deutschland habt ihr Uhren, in Kenia haben wir Zeit"

Von Lea Hampel

Sie schwärmten aus für sich und ihr Land: Fünf junge Deutsche schickte die Unesco in ferne Länder. Dort nahmen sie eine Auszeit und wirkten zugleich als Botschafter ihrer Heimat. Im UniSPIEGEL erzählen sie, wie es sich in Kenia, Lettland, der Türkei, Bolivien und in Israel lebt.

Wenn ein Lebensabschnitt zu Ende geht, kommt sie unweigerlich auf jeden zu, die Frage: Was tun? Was tun nach dem Abitur, was kommt nach dem Bachelor? Bewerbungen schreiben oder das Leben genießen, voranschreiten oder zur Seite treten?

Viele entscheiden sich, die neue Freiheit für einen längeren Aufenthalt in der Fremde zu nutzen. So auch Philipp Wellmer, Tharaka Sriram, Angela Hahn, Hasan Alatas und Nina Herfert. Alle fünf sind zwischen 20 und 26 Jahren alt und sie alle trieb das Fernweh in die Welt - und der Wille, im Ausland zu arbeiten und etwas zu bewirken.

Sie waren seit September 2009 als "Botschafter in Turnschuhen" unterwegs: So lautet das Konzept des Projekts "Kulturweit", das im Februar 2009 von der Unesco und dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen wurde.

Ihre Einsatzorte sind Kultur- und Bildungsinstitutionen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Vereinten Nationen oder das Deutsch-Archäologische Institut. Sechs oder zwölf Monate sind die Freiwilligen im jeweiligen Land. "Kulturweit" unterstützt sie mit einem Taschengeld und der Vermittlung von Unterkünften.

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"Kulturweit": Jungbotschafter in Turnschuhen
Vorbereitet werden Teilnehmer in einem Seminar, vor Ort bekommen sie einen Sprachkurs und haben einen eigenen Ansprechpartner. Außerdem gibt es ein Zwischenseminar und ein Seminar zur Nachbereitung. Viele der Freiwilligen des ersten Jahrgangs haben sich auch gegenseitig an ihren Einsatzorten besucht.

Bevor sie im August in ihre Heimat zurückkehren, berichten die fünf Turnschuh-Botschafter im SchulSPIEGEL von ihren Erfahrungen in der Ferne. Sie reisten nach Lettland, Bolivien, Israel, Kenia und in die Türkei. Und sie tauchten ein in fremde Kulturen: Nina soll schon verheiratet werden, Philipp ließ sich auf dem Ölberg taufen.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 1 Beitrag
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1. ...
Sheherazade 26.08.2010
Sicher interessant und nützlich, solche Erfahrungen machen zu können. Wobei einiges, was in diesen Artikeln steht, schon ein bisschen klischeehaft rüberkommt...
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