Flüchtlinge, ja bitte - aber nicht vor meiner Haustür!
Der bürgerliche Rassismus

03.11.2014 - Der deutsche Gutmensch - er braucht nicht viel, um richtig schlechte Laune zu bekommen. Ein kleines Asylbewerberheim im eigenen Stadtteil reicht da in der Regel schon aus. Dem politisch korrekten Satz: "Flüchtlinge, ja bitte" folgt dann schnell der verkniffene Nachsatz: "aber nicht vor meiner Haustür". Eine Abwehrhaltung, die sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht. Da ist der hanseatische Villenbesitzer nicht besser als der Bremer Vorstadtbewohner oder der Berliner Plattenbaumieter. (02.11.2014)

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