Sonntag, 27. Mai 2012

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Ökonomische Nachhaltigkeit

Ökonomische Nachhaltigkeit bezeichnet eine Dimension der Nachhaltigkeitswissenschaft und befasst sich mit den ökonomischen Aspekten von Nachhaltigkeit. Für ein ökonomisch stabiles System werden Preisstabilität, außenwirtschaftliches Gleichgewicht und ein hoher Beschäftigungsgrad, der aufrechterhalten bleiben kann, als Ziele gesetzt. [1]

Die Ökologische Ökonomie versteht sich als Wissenschaft des nachhaltigen Wirtschaftens[2] Die Neoklassik geht (ähnlich dem Begriff der schwachen Nachhaltigkeit) davon aus, dass sich Natur nicht sehr von anderen Produktionsfaktoren unterscheidet und deswegen die Ressourcenknappheit kein Problem ist, solange sich leicht Substitute (Ersatzgüter) finden lassen. Sie betont die absolute Knappheit bestimmter Ressourcen. An der gegenwärtigen Wirtschaftsweise wird kritisert, dass von einer hohen Gegenwartspräferenz ausgegangen wird. Der Gegenwart würde gegenüber der Zukunft eine zu hohe Bedeutung beigemessen. Dies widerspreche dem Ziel der Generationengerechtigkeit. [3]

Literatur

  • Fred Luks: Nachhaltigkeit (ISBN 3-434-46113-2)
  • Wie funktioniert das? – Wirtschaft heute (ISBN 3-411-08874-5)
  • Linne, G. & Schwarz, M. (Hrsg.): Handbuch nachhaltige Entwicklung. Wie ist nachhaltiges Wirtschaften machbar? Leske & Budrich, Opladen 2003

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Fred Luks: Nachhaltigkeit, S. 16
  2. Fred Luks – Nachhaltigkeit, S. 56
  3. Fred Luks: Nachhaltigkeit, S. 60
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Diese Seite wurde zuletzt am 14. Mai 2012 um 11:45 Uhr geändert.

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