Das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel (griechisch Oikoumenikó Patriarcheío Konstantinoupóleos Οικουμενικό Πατριαρχείο Κωνσταντινουπόλεως, auch Kirche von Konstantinopel) ist eine autokephale, orthodoxe Kirche. Dessen Oberhaupt ist der ökumenische Patriarch von Konstantinopel, derzeit Bartholomäus I. Der Kirche gehören etwa 3,5 Millionen orthodoxe Christen an.
Nur noch wenige tausend Mitglieder der patriarchalischen Kirchengemeinde leben im Gebiet des historischen byzantinischen Amtssitzes des Patriarchen, der heutigen Türkei. Die bedeutendsten, dem Patriarchat zugehörige Diözesen finden sich heutzutage in Griechenland, vor allem im östlichen Landesteil um Thessaloniki, auf Kreta und der Inselgruppe Dodekanes. Die anderen Diözesen in Griechenland gehören der Kirche von Griechenland an.
Zum Patriarchat von Konstantinopel gehören als abhängige Teilkirchen (autonom)
Im August 2011 entschied der türkische Ministerpräsident Erdoğan durch einen Erlass den christlichen Minderheiten der Türkei in der Vergangenheit konfiszierte Immobilien und Sakralbauten zurückzugeben. Der Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus I. und Vertreter der Europäischen Union reagierten positiv und lobten die Entscheidung als Wiedergutmachung von früherem Unrecht. Die Rückgabe der konfiszierten Immobilien ist eine Forderung der EU in den Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der Europäischen Union.[2]
41.02916666666728.951666666667
Koordinaten: 41° 1′ 45″ N, 28° 57′ 6″ O
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