| Voller Name | 1. FCN Handball 2009 e. V. | ||
| Gegründet | 2009 (Vorgängervereine 1921 bzw. 1995) | ||
| Vereinsfarben | rot - weiß | ||
| Halle | Halle am Valznerweiher | ||
| Plätze | |||
| Präsident | Udo Linde | ||
| Trainer | Corina Schardt & Marianna Gubova | ||
| Liga | Bayernliga | ||
| 2010/11 | |||
| Rang | 3. Platz | ||
| Homepage | 1-fcn-handball.de | ||
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| Größte Erfolge | |||
| National | 13x Deutscher Meister (Damen) | ||
| International | 2x Deutscher Pokalsieger (Damen) 1x Europapokalsieger (Damen) | ||
Die Handball-Abteilung des 1. FC Nürnberg wurde 1921 gegründet. Die größten Erfolge konnte die Frauenabteilung erringen, die in den 1960er-Jahren den westdeutschen Frauenhandball dominierte. Seit sich der Hauptverein 1. FC Nürnberg aus organisatorischen Gründen 1995 in Einzelvereine unter einem gemeinsamen Dach aufspaltete, wurde der 1. FCN Handball e. V. ein eigenständiger Verein. Nach der Insolvenz 2009 wurde der Verein unter dem Namen 1. FCN Handball 2009 e. V. neu gegründet.
Ab 1998 gelang der 1. Frauenmannschaft ein Durchmarsch von der fünftklassigen Verbandsliga bis in die 1. Bundesliga. Dabei gewann das Team in der Verbandsliga 1998/99, in der Bayernliga 1999/2000 sowie in der Regionalliga 2000/01 alle Spiele und verlor auch 2001/02 in der 2. Bundesliga kein einziges Spiel bei allerdings drei Unentschieden. Als Aufsteiger gelang dann in der 1. Bundesliga 2002/03 ein dritter Platz, das folgende Jahr schloss das Team mit einem 2. Platz und dem Pokalsieg ab, bevor der Durchmarsch aus der Fünftklassigkeit in der Saison 2004/2005 mit dem Gewinn der elften deutschen Meisterschaft gekrönt wurde. In der folgenden Saison stand der Verein zwar nach der Punktspielrunde auf Platz 1, verlor jedoch in den Play-offs das Halbfinale gegen den späteren Meister HC Leipzig. Das Spiel um Platz 3 gewannen die Spielerinnen gegen den DJK/MJC Trier.
Anfang Juni 2006 schloss sich das gesamte Regionalliga-Frauenteam des ehemaligen Zweitligisten HG Quelle Fürth dem 1. FCN Handball als neue zweite Mannschaft an. Die HG Quelle Fürth ist eine Handballspielgemeinschaft des TV Fürth 1860 und der SpVgg Fürth.[1] In der Saison 2006/2007 errangen die Clubhandballerinnen in den Finalspielen gegen Bayer Leverkusen erneut den Titel. Mit einem 38:31 in eigener Halle gelang es, den Fünftore-Rückstand aus dem Hinspiel in Leverkusen zu drehen.[2] Zu diesem Zeitpunkt stand noch nicht fest, ob der FCN für die folgende Saison erneut eine Bundesligalizenz erhält, da die den Spielbetrieb finanzierende Bundesliga-GmbH Sportförderung Noris Insolvenz anmelden musste.[3] Erst nach einem Protest gegen die Lizenzverweigerung erhielt der FCN diese doch noch.[4] In die neue Saison gingen die Club-Handballerinen mit nur noch sieben Spielerinnen aus der Meistermannschaft, die um drei Neuzugänge aus der Regionalliga ergänzt sowie die dänische Nationalspielerin Maja Sommerlund verstärkt worden war. Der Bundesligaspielbetrieb ist ab dieser Saison in der neu gegründeten 1. FCN Handball GmbH organisiert.[5] In der EHF Champions League gelang 2007/08 der Einzug in die Hauptrunde. Im DHB-Pokal kam es in derselben Saison im Finale zu einem Aufeinandertreffen mit dem HC Leipzig, das mit 28:33 verloren ging. Denselben Gegner besiegten sie allerdings in beiden Finalspielen um die Deutsche Meisterschaft und verteidigten so ihren Titel.
Die Bundesliga-Heimspiele wurden in der Halle am Berliner Platz, auch Sporthalle im Berufsbildungszentrum (BBZ) genannt, ausgetragen. Das Fassungsvermögen beträgt 2.166 Zuschauer.
Am 15. Mai 2009 meldete die Spielbetriebs-GmbH, die für die Bundesliga-Mannschaft verantwortlich war, Insolvenz an.[6] Der DHB entzog dem 1. FC Nürnberg daraufhin die Lizenz für die kommende Bundesliga-Saison. Der angekündigte Insolvenzantrag des Vereins 1. FC Nürnberg Handball erfolgte zunächst nicht, da es zu Verhandlungen mit den Gläubigern kam. Am 8. Juni 2009 wurde der Insolvenzantrag dann aber doch beim Amtsgericht Nürnberg gestellt.[7] Kurz darauf wurde der Nachfolgeverein unter dem Dach des 1. FCN unter dem Namen 1. FCN Handball 2009 e. V. neu gegründet.[8] Deshalb spielt die 1. Damen nun in der Bayernliga.
13 mal Deutscher Meister:
2 mal Deutscher Pokalsieger:
1 mal Europapokalsieger:
| Saison | Spielklasse | Platz | Spiele | S | U | N | Tore | Diff. | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1999/00 | Bayernliga | 1 | 22 | 22 | 0 | 0 | 593:317 | 276 | 44:0 |
| 2000/01 | Regionalliga Süd | 1 | 26 | 26 | 0 | 0 | 779:553 | 226 | 52:0 |
| 2001/02 | 2. Bundesliga Süd | 1 | 26 | 23 | 3 | 0 | 825:613 | 212 | 49:3 |
| 2002/03 | Bundesliga | 3 | 24 | 15 | 3 | 6 | 656:589 | 67 | 33:15 |
| 2003/04 | Bundesliga | 2 | 22 | 17 | 1 | 4 | 679:535 | 144 | 31:9 |
| 2004/05 | Bundesliga | 1 | 21 | 17 | 2 | 2 | 647:521 | 126 | 36:6 |
| 2005/06 | Bundesliga | 1 | 22 | 18 | 1 | 3 | 696:533 | 163 | 37:7 |
| 2006/07 | Bundesliga | 1 | 22 | 19 | 1 | 2 | 731:517 | 214 | 39:5 |
| 2007/08 | Bundesliga | 1 | 22 | 19 | 1 | 2 | 722:593 | 129 | 39:5 |
| 2008/09 | Bundesliga | 6 | 22 | 12 | 2 | 8 | 581:559 | 22 | 22:18 |
In der Saison 2003/04 wurden dem 1. FCN vier Punkte abgezogen.
| Deutscher Meister | |
| Abstieg |
Silvia Szücs, Pari Afghan, Lydia Wagner, Elke Kottenstein, Elena Tischner, Gina Liebig, Julia Schopka, Larissa Knapp, Eva Kostovski, Laura Pisu , Sara Mickert, Pia Simmerlein, Kathrin Hauke, Alexandra Kitza, Miriam Schulz, Sarah-Maria Wolf, Vanda Carbone
Elke Kottenstein, Lydia Wagner, Carmen Ringler, Elena Tischner, Sarah-Maria Wolf, Julia Schopka, Alexandra Kitza, Silvia Szücs, Nadja Pisu, Kathrin Hauke, Laura Pisu, Larissa Knapp
Stand der Angaben: 11. Juli 2008
Die Herrenhandballer des 1. FC Nürnberg verzeichnen in ihrer Geschichte deutlich weniger Erfolge als die Damen. Immerhin stand die erste Mannschaft 1949 im Viertelfinale der Endrunde um die deutsche Feldhandballmeisterschaft.[9] Und noch zehn Jahre später gehörten die Männer auf dem Großfeld zu den besten bayerischen Teams, wie die bayerischen Meisterschaften von 1959 und 1962 zeigen.[10]
In der Saison 2008/2009 spielte die 1. Mannschaft in der Bezirksoberliga.
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