Das 14. Jahrhundert begann am 1. Januar 1301 und endete am 31. Dezember 1400. Es ist die Epoche des Spätmittelalters in Europa, die vor allem durch Auseinandersetzungen um kirchliche und weltliche Herrschaftsansprüche geprägt war. Durch die Goldene Bulle wurde ein Verfassungsdokument des mittelalterlichen Reiches von Karl IV. eingeführt. In ihm wurden Privilegien der Königswahl und der erblichen Hausmacht für territoriale Besitztümer der Adelsgeschlechte festgelegt. Der Feudalismus konnte so seine Machtstellung festigen. Es wurden die letzten Kreuzzüge und neun große Kriege geführt. Die Pest als „Schwarzer Tod“ griff um sich, was eine Entvölkerung zur Folge hatte. Eine Hungersnot führte zu der Änderungen in der Sozialstruktur: das Rittertum wurde zugunsten des Adels und des Bürgertums geschwächt. Reformbewegungen begannen, das erste Abendländische Schisma der Römisch-katholischen Kirche auszulösen. In dieser krisenhaften Zeit veröffentlichten die ersten Verfechter der Frühaufklärung ihre Vorstellungen.
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