Montag, 28. Mai 2012

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Adam – Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der Andere.

Filmdaten
Deutscher Titel Adam – Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der Andere.
Originaltitel Adam
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr Filmjahr 2009
Länge 99 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Max Mayer
Drehbuch Max Mayer
Musik Christopher Lennertz
Kamera Seamus Tierney
Schnitt Grant Myers
Besetzung

Adam – Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der Andere. ist eine Filmkomödie des Regisseurs Max Mayer aus dem Jahr 2009.

Handlung

Adam ist mit 29 Jahren nach dem Tod seines Vaters erstmals auf sich allein gestellt. Da lernt er die neu in das Mietshaus eingezogene Nachbarin Beth kennen. Beth findet den charmanten und gutaussehenden Adam auf eine bestimmte Weise interessant und auch Adam fühlt sich zu Beth hingezogen. Adam leidet jedoch am Asperger-Syndrom, einer Form des Autismus. Dies macht es ihm schwer, soziale Kontakte zu pflegen. Adam hat zudem ein besonderes Interesse am Weltall, was bezeichnend für seine Andersartigkeit ist. Beth sieht dieses Syndrom aber nicht als Hindernis für ein gemeinsames Leben. Als Adam Beth jedoch bei einer Notlüge enttarnt, verliert er die Kontrolle und ein Disput folgt. Als dann auch noch der Vater von Beth, welcher ihr die Liebe zu Adam ausreden will, zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird, scheint die Beziehung zukunftslos. Adam versucht Beth zu überreden mit ihm umzuziehen, da er ohne sie nicht leben kann und er aufgrund seines neuen Berufes den Wohnsitz in eine andere Stadt verlegen muss. Beth verweigert dies jedoch. Der Film endet mit einem Ausschnitt aus seinem Leben in der neuen Stadt.

Kritiken

„Obwohl es ein Qualitätsmerkmal von Adam ist, die Krankheit seines Protagonisten nicht zu problematisieren, raubt gerade ein Übermaß an Harmonie dem Film die Dynamik. […] Wenn Adam nach jeder Taktlosigkeit mit Hundeblick fragt, was er denn falsch gemacht habe, wird das Asperger-Syndrom endgültig zur liebenswürdigen Eigenschaft verklärt. […] Die berechnende Art, mit der Adam die Marotten seines Protagonisten einsetzt, um beim Publikum Entzücken auszulösen, ist verdächtig nahe an Zemeckis' kitschigem Epos Forrest Gump dran.“

Michael Kienzl, www.critic.de[1]

„Adam ist ein Mensch wie von einem anderen Stern. Doch dieser kleine stille Film von Max Meyer behandelt ihn als selbstverständlichen Teil unserer Welt, wobei Komik und Tragik sensibel im Gleichgewicht gehalten werden. Einmal nimmt Adam Beth spätabends mit in den Central Park, um ihr zwei Waschbären zu zeigen – auch ein exotisches Paar: „Sie gehören hier nicht wirklich her“, sagt er, „aber sie sind nun mal da“. Auch Adam ist nun einmal da. Und Beth ist nun einmal da. Sie können eigentlich nur voneinander lernen.“

Anke Westphal, Berliner Zeitung[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Adam | Film | critic.de, abgerufen am 8. Juni 2010
  2. Ich bin nun einmal da. Berliner Zeitung, 10. Dezember 2009, abgerufen am 23. Juni 2011
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Diese Seite wurde zuletzt am 25. April 2012 um 23:19 Uhr geändert.

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