Sonntag, 27. Mai 2012

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Adolphe Kégresse

Auto des Zaren (1917)
Patentzeichnung von 1913
Kegresse Kettenlaufwerk an zerstörtem jugoslawischen Panzer links.

Adolphe Kégresse (* 1879 in Héricourt, Haute-Saône; † 1943 in Croissy-sur-Seine) war ein französischer Ingenieur und Konstrukteur. Er war Miterfinder des Halbkettenfahrzeugs.

Leben

Kégresse wanderte in jungen Jahren nach Russland aus und war am Hof des Zaren Nikolaus II. zuständig für den Betrieb der landwirtschaftlichen Geräte. Hier verbesserte und perfektionierte er die Idee des Raupenantriebes. Dieser wurde bisher nur militärisch genutzt und war sehr langsam und störanfällig. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich arbeitete Kégresse für den Fabrikanten Citroën und entwickelte die ersten Halbkettenfahrzeuge, die für eine zivile Nutzung produziert wurden. Er entwickelte einen Antrieb, den man als Halbkette oder Ansteckraupe bezeichnet. Neu an dieser Erfindung war, dass anstelle der Hinterräder Raupen montiert wurden. Das erste Modell dieser Art war das Modell B12. Anfangs wurde er von dem Gemeinschaftsunternehmen Autochenille Citroën-Hinstin-Kégresse produziert, 1920 erwarb André Citroën das Patent von Kégresse.

Getriebe

1939 meldete Kégresse das erste Patente für eine Art Doppelkupplungsgetriebe an, ein Jahr vor dem Darmstädter Professor Rudolf Franke, der einen ähnlichen Entwurf machte. [1] Erst in den 1980er-Jahren wurde die Erfindung von Porsche unter dem Namen PDK (Porsche Doppelkupplungsgetriebe) realisiert.

Einzelnachweise

  1. Oerlikon Mitarbeitermagazin

Weblinks

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