Sonntag, 27. Mai 2012

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Akon

Akon (2008)

Akon (* 16. April 1977[1] in St. Louis, Missouri als Aliaune Badara Akon Thiam) ist ein US-amerikanischer Musiker, Songwriter und Musikproduzent senegalesischer Herkunft. Seine Musikrichtungen basieren auf Hip-Hop, Contemporary R&B, Pop und traditioneller afrikanischer Musik. Er ist außerdem Gründer der Musiklabel Konvict Muzik und Kon Live Distribution.

Leben und Karriere

Er wurde als Sohn des bekannten Percussionisten und Jazzmusikers Mor Thiam geboren und verbrachte die ersten Jahre im Senegal. Im Alter von sieben Jahren kam Akon mit seiner Familie nach New Jersey in die USA. Dort kam er erstmals mit R'n'B in Berührung und geriet nach einiger Zeit in kriminelle Kreise.

Eigenen Angaben zufolge inspirierte ihn eine mehrjährige Gefängnisstrafe zu seiner Single Locked Up. Des Weiteren soll sein Stiefbruder, der Choreograph Divine Stevens, der ihn aus der Kriminalität holen wollte, sein Talent als Musiker entdeckt und heimlich dessen Demotapes an Plattenfirmen verschickt haben. Schließlich bekam er Antwort von Street Records Corporation, die Akon einen Plattenvertrag anboten. Im Juni 2004 veröffentlichte der Senegalese sein Debütalbum Trouble. Die erste Singleauskopplung Locked Up erreichte die Top Ten der US-amerikanischen Billboard-Charts. Mit einigen Monaten Verzögerung stieg er im März 2005 auch in Großbritannien bis auf Platz fünf der Singlecharts und kam unter die 20 meistverkauften Singles in Deutschland. Im Mai 2005 erreichte er mit Lonely Platz 1 der deutschen und der britischen Single-Charts. In dem Lied verwendet er ein gepitchtes (in der Tonhöhe verändertes) Sample aus Mr. Lonely von Bobby Vinton.

Außerdem gründete Akon 2005 zusammen mit Melvin Brown ein eigenes Musiklabel namens Konvict Muzik. In fast allen seinen Songs kommt das Wort „convicted“ (auf Deutsch: „verurteilt“) vor, meistens sogar zu Beginn des Liedes, welches eine Art Markenzeichen von Akon ist. Zu diesem Musiklabel gehören unter anderem Lady GaGa und T-Pain.

Unterschrift des Musikers)

Ende 2009 wurde bekannt gegeben, dass im folgenden Jahr sein viertes Studioalbum Stadium erscheinen werde. Die Fertigstellung verzögerte sich jedoch aufgrund Arbeiten mit anderen Künstlern und auch der Titel des Albums wurde mehrmals geändert: von Stadium zu Akonic, zu Konkrete. Im September 2010 erschien dann die erste Single Angel, die Akon zusammen mit seinem Freund David Guetta produzierte.

Kontroversen

Im April 2007 geriet Akon nach einem Konzert in einem Club auf Trinidad in die Schlagzeilen, nachdem er einen minderjährigen weiblichen Fan auf die Bühne gebeten, mit ihr getanzt und simulierten Sex praktiziert hatte. Akon bat um Entschuldigung für den Vorfall, verteidigte sich aber damit, dass er das Alter des Mädchens nicht erkannt und sich außerdem auf die Altersbeschränkung des Clubs verlassen habe.[2] Diesem Zwischenfall widmet er zwei Strophen seines Liedes Sorry, Blame It on Me, in dem er sich bei dem Mädchen entschuldigt, jedoch weiterhin ihre Eltern und die Betreiber des Clubs mitverantwortlich macht. Der Zwischenfall hatte keine juristischen Konsequenzen, allerdings stoppte der US-Konzern Verizon daraufhin seine Unterstützung von Akons Konzerten und beendete die Partnerschaft.[3] Auch im nächsten Jahr fiel er bei seinen Konzerten negativ auf, als er einen jugendlichen Fan von der Bühne stieß und bei einer Show in Guyana zwei Mädchen attackierte.

In einem Dossier von The Smoking Gun wurde Mitte April 2008 bekannt gegeben, dass es sich bei der Gefängnisstrafe sowie weiteren Angaben von Akon um eine teilweise fiktive, aufgebauschte Biografie handelt[4].

Im Juli 2009 wurde Akon von seinem weißen Tiger angefallen, den er in einem Käfig in seinem Garten hält. Sein Arzt bestätigte, dass Akon schwere Verletzungen am Oberkörper sowie leichte Verletzungen im Gesicht erlitt nachdem er versuchte, das Tier durch den Garten zu führen. Nach diesem Vorfall forderten einige Tierschützer, Akon solle den Tiger einer Zoohandlung übergeben, da er die Raubkatze in nur einem 12m² großen Käfig halte.

Ferner ist Akon Gründer der Wohltätigkeitsorganisation „Konfidence“, die sich der Hilfe unterprivilegierter Kinder in Afrika verschrieben hat. Er ist gleichzeitig Besitzer einer Diamantenmine in Südafrika. [5]

Diskografie

Hauptartikel: Akon/Diskografie
Akon (2007)

Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen [6] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2004 Trouble 24(18 Wo.) 32(13 Wo.) 31(21 Wo.) 1(32 Wo.) 18(72 Wo.) Verkäufe: 2.000.000
2006 Konvicted 69(6 Wo.) 23(26 Wo.) 16(58 Wo.) 2(68 Wo.) Verkäufe: 4.900.000[7]
2008 Freedom 82(3 Wo.) 75(1 Wo.) 22(28 Wo.) 6(50 Wo.) 7(… Wo.) Verkäufe: 1.800.000[8]

Chartplatzierungen solo

Jahr Titel Chartplatzierungen [6]
DE AT CH UK US
2004 Locked Up (feat Styles P. / *Azad)Trouble 15*(14 Wo.) 64*(2 Wo.) 19*(19 Wo.) 5(16 Wo.) 8(27 Wo.)
2005 GhettoTrouble 92(5 Wo.)
LonelyTrouble 1(18 Wo.) 1(20 Wo.) 1(25 Wo.) 1(16 Wo.) 4(20 Wo.)
Belly Dancer (Bananza)Trouble 32(9 Wo.) 54(7 Wo.) 40(15 Wo.) 5(8 Wo.) 30(14 Wo.)
2006 Smack That (feat. Eminem)Konvicted 5(21 Wo.) 9(20 Wo.) 3(28 Wo.) 1(23 Wo.) 2(26 Wo.)
I Wanna Fuck/Love You (feat. Snoop Dogg)Konvicted 14(13 Wo.) 29(17 Wo.) 16(18 Wo.) 3(20 Wo.) 1(26 Wo.)
2007 Don't MatterKonvicted 29(9 Wo.) 31(11 Wo.) 19(21 Wo.) 3(19 Wo.) 1(18 Wo.)
Mama AfricaKonvicted 47(2 Wo.)
Sorry, Blame It on MeKonvicted 46(8 Wo.) 22(13 Wo.) 7(… Wo.)
2008 Right Now (Na Na Na)Freddom 44(11 Wo.) 38(13 Wo.) 15(27 Wo.) 6(27 Wo.) 8(9 Wo.)
I'm So Paid (feat. Lil Wayne)Freedom 59(3 Wo.) 31(13 Wo.)
Troublemaker (feat. Sweet Rush)Freedom 97(… Wo.)
Beautiful (feat. Colby O’Donis & Kardinal Offishall)Freedom 34(9 Wo.) 42(12 Wo.) 34(26 Wo.) 8(30 Wo.) 19(… Wo.)
2009 We Don’t CareFreedom 61(2 Wo.)
2010 Oh Africa (feat. Keri Hilson) 52(2 Wo.) 56(2 Wo.)
Angel 56(10 Wo.)
2012 Hurt Somebody (feat. French Montana)

Weblinks

 Commons: Akon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Wie alt ist Akon wirklich? (MTV News)
  2. Akon Apologizes -- I Didn't Know She Was Underage (TMZ.com)
  3. Verizon Ends Partnership With Hip-Hop Star Akon Following Simulated Rape (FOX News)
  4. Dossier von thesmokinggun.com
  5. Akon: So what if I own a diamond mine? (The Independent)
  6. ab Chartquellen: DE AT CH UK US
  7. http://www.worldwidealbums.net/
  8. http://www.worldwidealbums.net/
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Diese Seite wurde zuletzt am 10. Mai 2012 um 16:24 Uhr geändert.

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