Die Alpha-Diversität bzw. α-Diversität, auch „Punktdiversität“, beschreibt die Anzahl der in einem Habitat oder Biotop vorkommenden Arten. Der Ausdruck wurde durch den Ökologen Robert Whittaker 1960 eingeführt[1]. Sie bezieht sich damit auf die Artenvielfalt eines Lebensraums. Die Abundanzen der einzelnen Arten spielen dabei keine Rolle[2]. Vielfalt (engl.: diversity) wurde als Diversität eingedeutscht.
Die Alpha-Diversität kann durch eine Stichprobe ermittelt werden. Vergleiche der Alpha-Diversität zwischen verschiedenen Stichproben sind nur statthaft, wenn die Größe der Stichproben gleich ist, da die Artenzahl, und damit die Diversität, mit steigender Stichprobengröße in der Regel immer ansteigt.
Neben der Alpha-Diversität definiert Whittaker
In einer späteren Arbeit[5] arbeitete Whittaker sein Schema noch weiter aus und führte die Begriffe delta- und epsilon-Diversität ein. Während die früheren Vorschläge in der Ökologie weithin Anerkennung und Verwendung finden, werden diese Erweiterungen kaum gebraucht.
Zur Bestimmung der lokalen Diversität sind verschiedene Verfahren und Indices in Gebrauch. Eine gebräuchliche Gleichung zur Ermittlung der Diversität ist die nach SHANNON:
![]()
Zur Ermittlung der α-Diversität hat Whittaker die verschiedenen Ansätze referiert, erklärt aber die lokale Artenzahl selbst als ausreichendes lokales Diversitätsmaß. In dieser Form wird die Alpha-Diversität innerhalb der Forschung verwendet.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Alpha-Diversität aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |