Sonntag, 27. Mai 2012

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Amt Bad Wilsnack/Weisen

Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Amtes Bad Wilsnack/Weisen
Amt Bad Wilsnack/Weisen
Deutschlandkarte, Position des Amtes Bad Wilsnack/Weisen hervorgehoben
52.9511.95
Koordinaten:
52° 57′ N, 11° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Prignitz
Fläche: 188,62 km²
Einwohner:

6.454 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km²
Amtsschlüssel: 12 0 70 5001
Amtsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1 19336 Bad Wilsnack
Webpräsenz: Amt Bad Wilsnack/Weisen
Amtsdirektor: Hans-Jürgen Arndt
Lage des Amtes Bad Wilsnack/Weisen im Landkreis Prignitz
Karte
Über dieses Bild

Das Amt Bad Wilsnack/Weisen mit Sitz in der Stadt Bad Wilsnack ist ein 1992 gebildetes Amt in Brandenburg, in dem zunächst neun Gemeinden im damaligen Kreis Perleberg (heute Landkreis Prignitz, Brandenburg) zu einem Verwaltungsverbund zusammengefasst wurden. Durch Eingliederungen und Gemeindezusammenschlüssen hat sich die Zahl der amtsangehörigen Gemeinden auf fünf reduziert.

Geographische Lage

Das Amt liegt im Süden des Landkreises Prignitz in Brandenburg (Deutschland), und grenzt an die Stadt Wittenberge im Westen, im Norden an die Stadt Perleberg, an die Gemeinde Plattenburg im Osten, sowie an das Land Sachsen-Anhalt im Süden.

Gliederung des Amtes

Das Amt Bad Wilsnack-Weisen besteht derzeit aus fünf amtsangehörigen Gemeinden:

  • Bad Wilsnack (Stadt) mit den Orts- beziehungsweise Gemeindeteilen Groß Lüben, Grube – Sigrön –, Haaren, Jakel, Karthan, Klein Lüben und Scharleuk
  • Breese mit den Orts- beziehungsweise Gemeindeteilen Groß Breese und Kuhblank
  • Legde/Quitzöbel mit den Orts- bzw. Gemeindeteilen Legde, Lennewitz, Roddan und Quitzöbel
  • Rühstädt mit den Orts- bzw. Gemeindeteilen Abbendorf, Bälow und Gnevsdorf
  • Weisen mit den Ortsteil Schilde

Geschichte

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Bad Wilsnack/Weisen am 27. Juli 1992 (mit Wirkung zum 1. August 1992) seine Zustimmung[2]. Das Amt hatte seinen Sitz in Bad Wilsnack und bestand zunächst aus den Gemeinden:

  1. Bentwisch
  2. Breese
  3. Groß Breese
  4. Grube
  5. Legde
  6. Rühstädt
  7. Quitzöbel
  8. Weisen
  9. Bad Wilsnack

Die Gemeinde Bentwisch wurde zum 1. Dezember 1997 in die Stadt Wittenberge eingegliedert[3]. Zum 31. Dezember 2001 wurde die Gemeinde Grube in die Gemeinde Bad Wilsnack eingegliedert[4]. Zum 31. März 2002 bildeten die Gemeinden Legde und Quitzöbel die neue Gemeinde Legde/Quitzöbel[5]. Am 26. Oktober 2003 wurde die Gemeinde Groß Breese in die Gemeinde Breese eingegliedert[6].

Wappen

Das Wappen des Amtes Bad Wilsnack/Weisen zeigt im goldenen Schildhaupt eine blaue, den Buchstaben W assoziierende Wellenleiste. Darunter in Grün drei goldene, eichenblattgezackte Adelskronen[7].

Das Wappen wurde vom Heraldiker Uwe Reipert gestaltet.

Belege

  1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
  2. Bildung der Ämter Boitzenburg/Uckermark, Bad Wilsnack/Weisen, Gerswalde und Pritzwalk-Land. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 27. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 58, 12. August 1992, S.1018/9.
  3. Eingliederung der Gemeinde Bentwisch in die Stadt Wittenberge. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 26. Oktober 1997. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 8. Jahrgang, Nummer 50, 16. Dezember 1997, S.998
  4. Eingliederung der Gemeinde Grube in die Stadt Bad Wilsnack. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 30. November 2001. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, Nummer 51 19. Dezember 2001, S.878 PDF
  5. Bildung einer neuen Gemeinde Legde/Quitzöbel . Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 28. Februar 2002. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, Nummer 13, 27. März 2002, S.401 PDF
  6. Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg), vom 24. März 2003 (GVBl.I/03, Nr. 05, S.82), geändert durch Gesetz vom 01. Juli 2003 (GVBl.I/03, Nr. 10, S.187)
  7. Wappen des Amtes Bad Wilsnack-Weisen

Weblinks

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Diese Seite wurde zuletzt am 4. März 2012 um 17:01 Uhr geändert.

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