Andreas Lawaty studierte Slawistik und osteuropäische Geschichte in Portland (Oregon) und Frankfurt am Main. Von 1979 bis 1981 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Historischen Kommission zu Berlin tätig. 1982 wurde er an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit einer Arbeit zum Ende Preußens aus polnischer Sicht bei Klaus Zernack promoviert. Vom gleichen Jahr an bis 2002 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 1986 auch als stellvertretender Direktor, am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt. Seit 2002 fungiert er als Direktor des Instituts für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN) in Lüneburg. Für seine Verdienste um die deutsch-polnische Verständigung wurde er im Jahre 2000 von der Republik Polen mit dem Kavalierskreuz des Verdienstordens ausgezeichnet. Seit Herbst 2008 ist Lawaty Präsident des Johann-Gottfried-Herder-Forschungsrates.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Andreas_Lawaty aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |