Der Anschlag von Luxor fand am 17. November 1997 in Deir el-Bahari, einer archäologischen Ausgrabungsstätte in der Nähe des Nils in Ägypten, statt. Der Totentempel der Hatschepsut in Deir el-Bahari ist eine der bekanntesten ägyptischen Touristen-Attraktionen.
Im Laufe des Morgens griffen sechs mit automatischen Waffen[1] und Messern[2] ausgerüstete Terroristen der Gruppe Al-Dschamaʿa al-islamiyya[3] eine Touristengruppe an, die sich zu dieser Zeit auf der zweiten Empore des Tempels aufhielt.
68 Personen[3] wurden bei diesem Anschlag getötet, darunter: 36 Schweizer[4], zehn Japaner, fünf Engländer, vier Deutsche, ein Franzose, ein Kolumbianer sowie jeweils ein Besucher mit bulgarischer und englischer Staatsbürgerschaft. Außerdem wurden vier Ägypter getötet, davon drei Polizisten und ein Reiseführer. Zwölf Schweizer, zwei Japaner, zwei Deutsche, ein Franzose und neun Ägypter wurden verwundet. Die Angreifer wurden bei einem späteren Gefecht mit der Polizei getötet oder begingen Selbstmord.
Die Tourismusindustrie in Ägypten wurde durch diesen Anschlag über mehrere Jahre stark geschwächt. Heute sind bei den meisten Sehenswürdigkeiten oder öffentlichen Plätzen Beamte der Tourism-Police mit automatischen Waffen oft in gepanzerten Unterständen oder mit Stahlschilden stationiert.
25.73833332.606389
Koordinaten: 25° 44′ 18″ N, 32° 36′ 23″ O
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