| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Anthony Zimmer |
| Originaltitel | Anthony Zimmer |
| Produktionsland | Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 2005 |
| Länge | 85 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | Jérôme Salle |
| Drehbuch | Jérôme Salle |
| Produktion | Olivier Delbosc,Marc Missonnier,Alain Terzian |
| Musik | Frédéric Talgorn |
| Kamera | Denis Rouden |
| Schnitt | Richard Marizy |
| Besetzung | |
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Anthony Zimmer (Alternativtitel: Fluchtpunkt Nizza) ist ein französischer Thriller aus dem Jahr 2005. Regie führte Jérôme Salle, der auch das Drehbuch schrieb.
Der in Verbindung mit Geldwäsche gesuchte Anthony Zimmer gehört zu den am meisten gesuchten Verbrechern. Er verändert sein Aussehen mit der Hilfe der plastischen Chirurgie so, dass niemand weiß, wie er aussieht. Der ermittelnde Polizist Akerman hofft jedoch, dass Zimmer versuchen wird, seine Freundin Chiara zu treffen.
Chiara reist mit einem TGV nach Nizza. Vor der Reise hat sie eine Nachricht von Zimmer erhalten, in der er sie auffordert, sich zu einem Mann seiner Statur zu setzen. Sie wählt den als Übersetzer tätigen Francois Taillandier, mit dem sie später einige Zeit verbringt. Der Mann begleitet sie in ein Hotel, wo Chiara eine Suite für beide mietet. Chiara taucht unter, während Taillandier von der Polizei und von den von Nassaiev angeführten Kriminellen für Zimmer gehalten und verfolgt wird. Nach einem Mordversuch entkommt er und wendet sich an die Polizei, doch der dort ermittelnde Polizist wird getötet.
Taillandier flieht nach einem weiteren Anschlag und wird von Chiara versteckt. Sie offenbart ihm, sie habe ihn benutzt, weil sie Zimmer liebe. Es stellt sich heraus, dass Chiara ausgebildete Polizistin ist und für Akerman arbeitet, der sie als skrupellos bezeichnet.
Chiara wird von Zimmer durch eine Zeitungsanzeige um ein Treffen in Zimmers Haus gebeten. Dort gerät sie an Nassaiev, der sie gefangen hält und von einem seiner Helfer verprügeln lässt. Die Polizei umstellt heimlich das Gebäude und wartet auf Zimmer, während Taillandier Chiara zu Hilfe eilt. Als Nassaiev ihn töten will, wird dieser von einem Scharfschützen der Polizei erschossen; die Helfer Nassaievs werden in der anschließenden Schießerei ebenfalls getötet. Akerman sagt resigniert zu einem Kollegen, es sei nicht mehr möglich, Zimmer zu finden.
Taillandier holt die Notizen über seine Transaktionen aus einem versteckten Panzerschrank und deponiert sie so, dass die Polizei sie findet. Er offenbart Chiara, dass er Zimmer sei und fährt gemeinsam mit ihr weg.
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der „grundsolide produzierte Thriller“ erzähle „eine Verschwörungsgeschichte im Sinne und Stil von Hitchcock“. Er biete „spannende Unterhaltung“.[1]
Die Zeitschrift TV Spielfilm 5/2008 schrieb, der Film sei ein „cooler Krimi“, der „edel fotografiert“ sei und eine „Reihe kluger Hitchcock-Zitate“ biete.[2]
Jérôme Salle wurde im Jahr 2006 für den César in der Kategorie Bestes Debüt nominiert.
Der Film wurde in Paris, in Nizza, in Cannes und auf Ibiza gedreht.[3] Er wurde am 2. August 2005 auf dem Fantasy Filmfest in München gezeigt, dem einige weitere Filmfestivals folgten.[4] In Frankreich zählte man über 803 Tausend Kinozuschauer.[5]
Im Dezember 2010 kam ein US-Remake unter dem Titel The Tourist in die deutschen Kinos. Regie führte Florian Henckel von Donnersmarck; die Hauptrollen teilten sich Angelina Jolie und Johnny Depp.[6]
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