Apotheose (von altgriechisch ἀποθεοῦν apotheoun ‚vergöttern‘; gebildet aus θεός theós ‚Gott‘)[1] ist die Erhebung eines Menschen zu einem Gott oder Halbgott. Es bedeutet auch nur „Verherrlichung“. Sie hat ihren Ursprung im Altertum, als geglaubt wurde, dass „große Persönlichkeiten“ zu Göttern würden und wie diese verehrt werden könnten bzw. sollten. Hinter der Divinisierung zu Lebzeiten steckt auch der Gedanke, dass sich eine lebende Gottheit stärker um das Wohlergehen eines Volkes oder einer Gemeinschaft kümmert als ein einfacher Herrscher. Der Schutz dieser Gottheit ist umso stärker und größer, je eher der Herrscher auf eine göttliche Abstammung verweisen kann (etwa bei Augustus als Großneffe des Divus Iulius Gaius Julius Caesar).
Die Apotheose früherer, bedeutender Persönlichkeiten war immer wieder Thema der bildenden Kunst.
Viele antike griechische Komödien enden mit einer Apotheose, etwa Die Vögel von Aristophanes.
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