Montag, 28. Mai 2012

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Avionik

Die Avionik – ein Kofferwort bestehend aus Aviatik (von lat. avis = Vogel) und Elektronik – ist ein Begriff aus der Luft- und Raumfahrttechnik und bezeichnet die Gesamtheit der elektrischen und elektronischen Geräte an Bord eines Fluggerätes, einschließlich der Fluginstrumente. Ausgenommen hiervon sind im Sprachgebrauch allerdings Elektronikanwendungen in Kabinensystemen. Der Ausdruck Avionik (engl. Avionics) wurde in den USA ca. in den 1960ern geprägt.[1]

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Avionik (Radarsystem) in einer Cessna 501

Sonstiges

In modernen Flugzeugen sind noch viele weitere Computer und Geräte im Einsatz. Meist sind die Geräte in einem bestimmten Bereich unterhalb des Kabinenbodens oder in der Nähe des Cockpits zusammengefasst, dem Avionics Compartment (auch Avionics Bay). Um die zunehmende Anzahl notwendiger Computer und Steuergeräte zu reduzieren, wurde Anfang 2000 das Prinzip der „Integrierten Modularen Avionik“ (IMA) entwickelt.

Literatur

  •  Friedrich Hesse, Werner Hesse: Elektrotechnik und Avionik.. Hitzeroth, Marburg 1988, ISBN 3-925944-32-X.
  •  Ian Moir, Allan Seabridge: Civil avionics systems.. Professional Engineering Publ., London 2003, ISBN 1-86058-342-3.
  •  Ian Moir, Allan Seabridge: Military avionics systems.. John Wiley, Chichester 2007, ISBN 0-470-01632-9.
  •  Joe Johnston: Avionics for the pilot – an introduction to navigational and radio systems for aircraft.. Crowood, Ramsbury 2007, ISBN 978-1-86126-896-9.
  •  Holger Flühr: Avionik und Flugsicherungstechnik. Springer, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-01611-0.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Holger Flühr: Avionik und Flugsicherungstechnik - Einführung in Kommunikationstechnik, Navigation, Surveillance. Springer, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-01611-0, S.2ff.; @google books
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