Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) (französisch Office fédéral de la communication, italienisch Ufficio federale delle comunicazioni) ist eine in Biel/Bienne ansässige Bundesbehörde zur Regulierung des Telekommunikationsmarktes und des Rundfunks in der Schweizerischen Eidgenossenschaft. In diesem Zusammenhang reguliert das BAKOM das gesamte Funkwesen und die Fernmeldeanlagen.
Das Bundesamt für Kommunikation wurde im Jahre 1992 als Teil des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr und Kommunikation (UVEK) gegründet.
Das BAKOM erfüllt im Wesentlichen folgende Aufgaben:
Im Telekommunikationsbereich vergibt das BAKOM unter anderem nationale Telefonvorwahlen und Mehrwertdienstrufnummern, konzessioniert Fernmeldedienstanbieter und ist für die Grundversorgung für die Schweizer Bevölkerung verantwortlich. Das BAKOM kümmert sich zudem um die Ermöglichung diverser Kommunikationstechnologien unter anderem im Bereich der Mobiltelefonie.
Im Rundfunkbereich fungiert das BAKOM beispielsweise als Aufsichtsbehörde über Radio- und Fernsehveranstalter, erteilt Konzessionen und überwacht das Inkasso der Empfangsgebühren.
Das BAKOM nimmt diesbezüglich alle anfallenden hoheitlichen und regulatorischen Aufgaben wahr und ist für die Vorbereitung und Umsetzung der Entscheide folgender Behörden zuständig:
Grundlage für die Tätigkeit des BAKOM bildet das Schweizerische Fernmeldegesetz (FMG) sowie das Bundesgesetz über Radio- und Fernsehen (RTVG).
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