Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) ist ein zur Landesbank Baden-Württemberg gehörendes deutsches Kreditinstitut mit Sitz in Stuttgart. Das Aktivvolumen betrug 2006 41,411 Mrd. Euro.
Die Bank geht auf die 1871 gegründete Württembergische Notenbank zurück. 1935, nach der Beendigung des Notenprivilegs, firmierte sie in Württembergische Bank um. 1977 fusionierte sie mit der ehemaligen badischen Notenbank, der 1870 gegründeten Badischen Bank, sowie der Handelsbank Heilbronn zur Baden-Württembergischen Bank AG.
Auf Betreiben der baden-württembergischen Landesregierung unter Erwin Teufel übernahm die öffentlich-rechtliche Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) im Jahr 2001 die private BW-Bank. Danach wurden die Altaktionäre per Squeeze-out aus dem Unternehmen gedrängt und die BW-Bank als unselbstständiges Institut (unselbstständige Anstalt öffentlichen Rechts) ab 1. August 2005 vollständig in die LBBW integriert. Als operativ eigenständige Einheit innerhalb des LBBW-Konzerns ist sie für das gesamte Privat- und Unternehmenskundengeschäft in Baden-Württemberg zuständig. Neben klassischen Finanzierungen enthält das Produktportfolio auch den Zahlungsverkehr und die Vermögensverwaltung. Auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Stuttgart übernimmt die BW-Bank darüber hinaus die Funktion einer Sparkasse. Die BW-Bank verfügt über mehr als 200 Niederlassungen in Baden-Württemberg und zählt in der neuen Struktur ca. 4.000 Mitarbeiter.
Derzeitige Mitglieder des Vorstands (Stand: 1. Januar 2012):
¹ zugleich Vorstände der LBBW
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