| Ansbach | |
|---|---|
| Bahnhofsvorplatz und Empfangsgebäude | |
| Daten | |
| Kategorie | 3 |
| Betriebsart | Durchgangsbahnhof |
| Bahnsteiggleise | 7 |
| Abkürzung | NAN |
| Eröffnung | 1. Juli 1859 |
| Webadresse | Stationssteckbrief der BEG |
| Lage | |
| Stadt | Ansbach |
| Land | Bayern |
| Staat | Deutschland |
| Koordinaten | 49° 17′ 54,2″ N, 10° 34′ 39,9″ O49.298410.57775 Koordinaten: 49° 17′ 54,2″ N, 10° 34′ 39,9″ O |
| Höhe | 408 m |
| Eisenbahnstrecken | |
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| Bahnhöfe in Bayern | |
Der Bahnhof Ansbach ist der zentrale Verkehrsknotenpunkt der Stadt Ansbach. Hier kreuzen sich die beiden Hauptstrecken Nürnberg–Crailsheim und Treuchtlingen–Würzburg.
Der Anschluss Ansbachs an die Eisenbahn erfolgte mit einer Pachtbahn, die Ansbach mit dem an der Ludwig-Süd-Nord-Bahn gelegenen Gunzenhausen in einer Länge von 28 Kilometer verband und am 1. Juli 1859 eröffnet wurde.[1] 1869 war die Strecke dann durchgehend von Würzburg bis Treuchtlingen befahrbar. 1875 kam die Strecke von Nürnberg hinzu, welche 1876 über die Staatsgrenze nach Crailsheim verlängert wurde. 1903 wurde die Bahnstrecke Leutershausen-Wiedersbach–Bechhofen eröffnet, deren Züge, im Volksmund Bechhöfer Boggala genannt, zumeist nach Ansbach durchgebunden wurden. Jedoch erfolgte bereits am 28. November 1966 deren Stilllegung.
Mit dem Inkrafttreten des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg wurde die Strecke nach Nürnberg als R7 in den Verbund integriert. Nach der VGN-Erweiterung zum 1. Juli 1997 wurde die R7 nach Dombühl verlängert und die Strecke von Uffenheim nach Treuchtlingen als R8 in den Verbund integriert.
Der Bahnhof Ansbach hat sieben Bahnsteiggleise, davon zwei Stumpfgleise. In der Regel benutzen die S-Bahnen nach Nürnberg die Gleise 1 und 25, Züge nach Stuttgart halten am Gleis 2, Züge nach Würzburg am Gleis 3 und vereinzelt am Gleis 27, Züge nach Treuchtlingen am Gleis 4 und Regional-Express- sowie InterCity-Züge nach Nürnberg am Gleis 5.
Folgende Züge verkehren am Bahnhof Ansbach:
| Zuggattung | Strecke | Taktfrequenz | |
|---|---|---|---|
| InterCity(Linie 61) | Nürnberg Hbf – Ansbach – Aalen – Stuttgart Hbf – Pforzheim Hbf – Karlsruhe Hbf | 120-Minuten-Takt | |
| InterCity(Linie F10) | Hamburg-Altona – Würzburg Hbf – Ansbach – Augsburg Hbf – München Ost – Freilassing – Berchtesgaden Hbf | 1 mal täglich | |
| Regional-Express(VGN-Linie R7) | Nürnberg Hbf – Ansbach – Crailsheim – Schwäbisch Hall-Hessental – Backnang – Stuttgart Hbf | 120-Minuten-Takt | |
| S-Bahn(VGN-Linie S4) | Nürnberg Hbf – Ansbach | 20/40-Minuten-Takt(Montag-Samstag)(HVZ 20min-Takt) | |
| Regionalbahn(VGN-Linie R8) | Treuchtlingen – Gunzenhausen – Ansbach – Würzburg Hbf (– Gemünden (Main)) | 60-Minuten-Takt | |
Ende der neunziger Jahre wurde der Ansbacher Bahnhofsvorplatz generalsaniert und ein zentraler Busbahnhof geschaffen. Hier halten die meisten Stadtbuslinien und auch viele Regionalbusse, die das Umland an Ansbach anbinden.
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 wurde das S-Bahn-Netz Nürnberg deutlich erweitert. Hierzu gehört auch eine neue Linie nach Ansbach. Hierfür wurden Umbaumaßnahmen am S-Bahnsteig und im östlichen Gleisvorfeld durchgeführt. Bis 2012 soll die S-Bahn bis Dombühl verlängert werden, um so einen Stundentakt zwischen Dombühl und Ansbach zu realisieren.
Zur Entlastung des Knotens Fürth Hauptbahnhof soll der Fernverkehr zwischen Würzburg und München verstärkt über die Bahnstrecke Treuchtlingen – Würzburg abgewickelt werden. Davon soll nach dem Willen der Verantwortlichen bei der Deutschen Bahn auch der Ansbacher Bahnhof durch den Halt des ICE profitieren. Sollten diese Pläne verwirklicht werden, sind umfangreiche Bauarbeiten an der Infrastruktur notwendig. Stadt und Landkreis Ansbach wollen sich mit 80.000 Euro an den Vorplanungen beteiligen. [2]
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