Die Barbie-Puppe gilt als eine der bekanntesten und meistverkauften Puppen der Welt und gehört damit zu den Spielzeugklassikern.[1] Barbie ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Mattel und bezeichnet die Produktionsreihe von Modepuppen im Maßstab 1 : 6. Auch die Puppe Ken, das männliche Pendant, ist daher eine Barbie-Puppe. Mittlerweile gibt es mehrere Stars, unter anderem Madonna, Lady Gaga und Robert Pattinson, die als Barbie verwirklicht wurden.
Im allgemeinen Sprachgebrauch steht sie nicht nur für die Puppen von Mattel, sondern ist praktisch schon zum Synonym für Modepuppen geworden. Bereits vor Barbie gab es Modepuppen; von den ersten wurde aus dem Frankreich des 13. Jahrhunderts berichtet. Dass diese Puppe Teil der westlichen Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts wurde, verdankt es dem von der Gründerin der Firma Mattel erstellten und im Laufe der Jahre verfeinerten Konzept, das folgende Hauptpunkte aufweist:
Die Firma Mattel wurde 1945 vom Ehepaar Ruth und Elliott Handler sowie von Harold Matson gegründet. Der kleine Betrieb produzierte zunächst Bilderrahmen, Modeschmuck und Puppenmöbel, später auch anderes Spielzeug. Nach Aussage von Ruth Handler hatte sie bereits Anfang der 1950er Jahre die Idee, nach dem Vorbild der Ankleidepuppen, mit denen ihre Tochter Barbara spielte, eine Puppe zu produzieren, die einem Mannequin glich. Ihr Mann wäre jedoch der Ansicht gewesen, die Produktion würde zu teuer. Auf einer Europareise entdeckte Ruth Handler eine solche Puppe in einem Schaufenster in Luzern und kaufte sie. Sie war etwa 30 Zentimeter groß und hatte eine blonde Pferdeschwanz-Frisur.
Bei der Puppe aus dem Schaufenster handelte es sich um die Bild-Lilli, eine Puppe nach dem Vorbild eines Comics, den Reinhard Beuthin seit 1952 für die BILD zeichnete und die seit 1955 auf dem Markt war. Modelliert hatte sie Max Weißbrodt von der Firma Hausser in Neustadt bei Coburg. Zurück in den USA gingen die Handlers daran, ihr Puppenprojekt umzusetzen. Über die genauen Umstände, unter denen dies geschah, gibt es zwei Versionen - die von der Firma Hausser und die von der Firma Mattel.[2] Am 9. März 1959 wurde die erste Mattel-Puppe auf der American Toy Fair in New York präsentiert (benannt nach der Tochter der Handlers). Die Vermarktungsrechte an der Bild-Lilli kaufte Mattel jedoch erst 1964, sodass deren Produktion daraufhin eingestellt wurde. Damit konnte die Barbie-Puppe auch in Deutschland verkauft werden.
Barbie ist die Hauptfigur dieser Puppenwelt. Wenn im Folgenden von Barbie die Rede ist, ist immer diese Figur gemeint.
Barbie orientierte sich von Anfang an an aktuellen Modetrends und ist daher immer eine Verkörperung des jeweiligen Zeitgeistes. Entsprechend hat sich ihr Erscheinungsbild immer wieder geändert:
Um das Spielen mit Barbie interessanter zu gestalten, entwickelte Mattel im Laufe der Jahre ständig Veränderungen, zum Beispiel knickbare Beine (bendable legs), auswechselbare Perücken, färbbare Haare (Color Magic). Regelmäßig kamen auch sprechende Puppen auf den Markt. Mehrere Male wurde für Barbie ein beweglicherer Körper mit weiteren Gelenken entwickelt, der neben dem herkömmlichen Körper mit starren Armen und nur begrenzt knickbaren Beinen eingesetzt wurde. Diese Körper wurden aber nur wenige Jahre produziert.
Der kommerzielle Erfolg von Barbie beruht zu einem wesentlichen Teil darauf, dass sie von Anfang an mit einer reichhaltigen Garderobe für jede Gelegenheit ausgestattet war. Da Barbie ursprünglich nur im Badeanzug verkauft wurde, brauchte sie dringend etwas zum Anziehen. Die ersten Kleider waren von den Modellen der Haute Couture beeinflusst und trugen wie diese Namen. Anfang der 1960er Jahre war Jacqueline Kennedy stilbildend, dieser Einfluss ist auch in Barbies Kleidung spürbar. Ab 1967 trug Barbie Modelle, die sich an den Mod-Kleidern der Carnaby Street orientierten. Auch spätere Trends wie die von der Fernsehserie Dynasty (dt.: Der Denver-Clan) beeinflusste die Mode der 1980er Jahre, Discomode und Designerjeans gingen an Barbie ebenfalls nicht spurlos vorüber.
Barbie ging immer mit der Mode und trug die aktuellen Farben der Saison. In den 1950er und frühen 1960er Jahren waren das eher Pastelltöne, erst Ende der 1960er Jahre kamen leuchtende Farben in Mode. In dieser Zeit ging Mattel dazu über, die Puppen in pinkfarbene Kartons zu verpacken. Seit damals wird dieses dunkle leuchtende Rosa als Geschmacksmuster unter dem Namen Barbie-Pink geschützt.
Ab den 1990er Jahren wurden nicht mehr nur Kleider für mehr oder weniger alltägliche Situationen angeboten, sondern Barbie konnte sich nun auch als Meerjungfrau, Blumenelfe oder Märchenprinzessin verkleiden.
Schon in den 1960er Jahren bot Mattel Kleidungsstücke an, die von den Kindern mittels beigefügter Stoffmalfarben, Applikationen oder Pailletten selbst neu gestaltet werden konnten. Derartige Stücke werden bis heute produziert und stellen eine erhebliche Erweiterung der Spielmöglichkeiten dar.
Barbie kommt in jedem Jahr in einem halben Dutzend Varianten auf den Markt. Ursprünglich waren diese Puppen alle hellhäutig. Seit 1980 gibt es die meisten Modelle auch in einer hispanischen und afroamerikanischen Version, um den Kindern aus diesen Ethnien Barbies in ihrer eigenen Hautfarbe zu bieten. Asiatische Barbies werden gelegentlich auch angeboten, sind aber selten. Auch von Barbies Freund Ken und ihren Schwestern gibt es gelegentlich ethnische Versionen. Davon unabhängig hat Barbie Freunde aus verschiedenen Ethnien (siehe unter Freundinnen und Verwandte).
Zum Erfolg der Puppe trug nicht nur bei, dass sie modisch immer aktuell war. Die Spielmöglichkeiten wurden bald dadurch erweitert, dass weitere Puppen hinzu kamen. Auf der Packung wurde kurz erklärt, in welcher Beziehung sie zu Barbie standen; also Freundschaft oder Verwandtschaft. Darin unterscheidet sich das Produkt wesentlich von anderen Modepuppenreihen, die außer der Hauptfigur in der Regel nur noch eine männliche und eine kindliche Puppe enthalten. Wenn zu der Hauptfigur noch Freundinnen angeboten werden, so handelt es sich allenfalls um die gleiche Puppe in anderen Haar- und/oder Hautfarben. Dagegen hat Mattel von Anfang an die Freundinnen und Freunde mit eigenen Gesichtern gestaltet. Neben den Barbie-Puppen produzierte Mattel noch zahlreiche andere Reihen von Modepuppen, zum überwiegenden Teil im gleichen Maßstab wie Barbie (in diesem Fall wird auf der Packung oft darauf hingewiesen, dass diesen Puppen Barbies Kleidung passt, manchmal liegt der Packung auch noch ein Barbie-Prospekt bei). In diesem Artikel werden aber nur jene erwähnt, die laut Packungsaufschrift zu Barbies Welt gehören.
Dieses Gebiet ist unübersichtlich, da viele der Freundinnen und Freunde mit verschiedenen Gesichtern verkauft wurden: die, die über längere Zeit im Programm blieben, bekamen im Lauf der Jahre oder sogar Jahrzehnte immer wieder neue - dem gewandelten Zeitgeschmack angepasste - Gesichter. Umgekehrt wurden bereits bekannte Köpfe oft für Puppen mit neuen Namen eingesetzt. Wie bei Barbie sind seit 2005 die Köpfe um rund 10 % größer als früher.
Die meisten Nebenfiguren in Barbies Welt wurden nur ein oder zwei Jahre lang verkauft. Bemerkenswert ist Becky von 1997, die als einzige der Puppen im Rollstuhl sitzt. Hier werden kurz jene Figuren vorgestellt, die mehrere Jahre lang produziert wurden:
Die erste Figur aus Barbies Familie war Skipper (1965), die kleine Schwester mit kindlichen Zügen. Kurz darauf folgte Barbies Cousine Francie (1966). Sie ist die erste Puppe, von der es eine dunkelhäutige Version gab, die damals allerdings wenig Anklang bei den Käufern fand und deshalb bald wieder aus den Läden verschwand. Die Geschwister Tutti und Todd (1968) waren etwa sechs Jahre alte Zwillinge. Anders als die anderen Puppen bestanden sie nicht aus Vinyl, sondern aus einem mit Gummi überzogenen Drahtgestell. Francie, Tutti und Todd gab es bis in die 1970er Jahre. 1991 erschien die acht Jahre alte Schwester Stacie, die bis 2000 produziert wurde. Mitte der 1990er erschien Schwesterchen Kelly (1996), die in Europa den Namen Shelly trägt. Die Puppe stellt ein zwei- bis dreijähriges Kind dar. 1999 erschien noch eine Babyschwester namens Krissy. Nachdem Mattel die Produktion von Skipper 2003 einstellte, wurde Kelly als einziges Familienmitglied noch hergestellt. Seit 2007 gibt es von Stacie und Shelly eine eigene Linie. Diese passt aufgrund der Größe der Puppen nicht zu der Barbie-Linie. 2009 wurden Skipper und Stacie neu aufgelegt. Obwohl Skipper gegen Ende der 90er als Teenager Skipper genauso groß wie Barbie war, wird die Neuauflage wieder in der ursprünglichen Größe hergestellt.
Barbie hatte seit 1961 als festen Freund Ken (benannt nach Ruth und Elliots Sohn Kenneth). Er war etwas größer als seine Freundin und hatte bis 2000 meistens modelliertes Haar. Weitere männliche erwachsene Puppen wurden als Kens Freunde bezeichnet. Im Jahr 2004 trennte sich Barbie von Ken und ließ sich darauf mit einem australischen Surfer namens Blaine ein. Ken setzte aber nach Jahren des Trennungsschmerzes zu Beginn des Jahres 2011 alles daran, Barbie zurückzugewinnen und ließ den Hersteller Mattel in ganz New York großformatige Plakate platzieren, auf denen er seine ungebrochene Liebe zu Barbie kundtat („Barbie, we may be plastic but our love is real.“). Pünktlich zum Valentinstag erklärte eine Sprecherin Barbies dann in der Today Show, dass Barbie und Ken wieder offiziell ein Paar seien.[3]
Ihre älteste Freundin Midge (1963) verkörperte einen völlig anderen Typ als die schicke Barbie; nämlich das nette Mädel von nebenan. Anders als Barbie durfte Midge heiraten (Kens Freund Allan) und eine Familie gründen, zuletzt 2003 unter dem Markenzeichen Happy family. Christie (1968) war Barbies afro-amerikanische Freundin, die es bis 2006 gab. P.J. (1970) war die englische Freundin, die gerne die damals hochaktuelle Mode aus der Carnaby Street trug. Als einzige der langjährigen Freundinnen hatte sie kein eigenes Gesicht, sondern es wurden die Köpfe der 1963er Midge und der Steffi verwendet. Die letzte P.J. wurde 1984 verkauft. Barbies Freundin Steffie (1972) war nur ein paar Jahre im Programm, aber die für sie entwickelte Kopfform wurde zu einer der am meisten verwendeten bei Mattel. Diese Kopfform wurde auch oft für afroamerikanische und hispanische Barbies sowie für die Dolls of the World-Puppen genommen. Seit 1986 gab es Kira, die asiatische Freundin (die Puppe hieß in Deutschland Marina). Kiras Kopf wurde regelmäßig für Puppen asiatischer Abstammung verwendet, obwohl ihre Züge eher europäisch sind (ihr fehlt z. B. die Epikanthus medialis-Falte). Seit 2001 gibt es keine Puppen mit diesem Gesicht mehr. Die einzige von Barbies alten Freundinnen, die heute noch verkauft wird, ist Teresa (1988). Sie ist latino-amerikanischer Abstammung und hatte lange eine eigene Kopfform. Seit 2007 heißen die dunkelhaarigen Puppen mit Barbies Kopfform Teresa. Barbies afro-amerikanische Freundin Shani (1990) war zunächst die Hauptfigur einer eigenen Reihe mit mehreren FreundInnen und reichlich Kleidung und wurde in den folgenden Jahren immer stärker in Barbies Welt integriert. Die letzte Shani erschien 1994. Die Köpfe von ihr und ihren Freundinnen wurden bis 2006 weiterhin für afro-amerikanische Puppen genutzt. Kayla und Lea (2002) haben die gleiche Kopfform, sind aber aufgrund verschiedener Bemalung nicht zu verwechseln: Kayla ist Latino-Amerikanerin, Lea ist asiatischer Abstammung. Auch sie beide gab es bis 2006.
Auch Barbies Schwestern hatten Freundinnen, die die gleiche Kleidung wie sie tragen konnten. In den 1960er Jahren wurden dafür noch eigene Kopfformen entwickelt. Später erhielten die Freundinnen die jeweils aktuelle Kopfform der betreffenden Schwester mit dunklen Haaren und anderem Make Up.
Seit der Jahrtausendwende waren von mehreren anderen Unternehmen Modepuppen mit überproportional großen Köpfen auf den Markt gebracht worden. Um an diesem Trend zu partizipieren, entwickelte Mattel 2003 unter der Marke My Scene eine selbständige Spielreihe, die bis 2006 auch den Namen Barbie verwendete. Auch in der My-Scene-Reihe gab es verschiedene Freundinnen; anders als bei Barbie wurde aber für alle Puppen in der Regel die gleiche Kopfform (mit verschiedenen Haut- und Haarfarben) verwendet. Die Köpfe dieser Puppen waren etwa doppelt so groß wie die der herkömmlichen Barbie-Puppen; die Körper jedoch waren bei beiden Reihen gleich, so dass die My-scene-Puppen Barbies Kleider und Schuhe tragen konnten und umgekehrt. Die letzten My-Scene-Artikel wurden 2009 produziert.
Barbie kostete 1959 3 Dollar - zu dieser Zeit waren das etwa 12 DM. Das Anfangsgehalt eines kaufmännischen Angestellten lag zu dieser Zeit bei etwa 200 bis 300 DM monatlich. Dazu kamen noch die Kosten für ihre Kleider, die oft aus edlen Materialien wie Seide oder Brokat bestanden und aufwendig geschneidert waren (gefüttert und mit funktionierenden Knöpfen oder Reißverschlüssen versehen). Unter diesen Umständen konnten sich nur Angehörige der oberen und mittleren Klassen den Kauf dieses Spielzeugs leisten. Entsprechend orientierte sich der Stil der Puppe und ihrer Kleidung an den Frauen dieser Schichten. Ab der Mitte der 1960er Jahre wurde der aktuelle Trend der Mode von britischen Modeschöpfern bestimmt, die bewusst auf Jugendliche der Unterschicht als Käufer abzielten. Der Trend zu preiswerter Kleidung setzte sich auch in den 1970er Jahren fort, in denen der Verzicht auf „Konsumterror“ gepredigt wurde. Mattel folgte diesen Trends und stellte die Kleidung für Barbie nunmehr vorwiegend aus Synthetikstoffen her. Weiter wurde keine dezente Garderobe für die elegante Dame mehr angeboten, sondern Kleidung nach dem Massengeschmack; das heißt die Schnitte wurden verspielter und die Farben kräftiger. Auch die Puppe selbst folgte diesem Trend: mit wallender blonder Mähne, breitem Grinsen, üppigem Dekolleté und knappen Miniröckchen entsprach sie nun dem Schönheitsideal der Unterschicht. Sie besuchte keine Vernissagen und Tennisplätze mehr, sondern widmete sich populären Sportarten wie Rollerskating oder Bowling und ging zu Popkonzerten. Dies alles ließ die Umsätze in die Höhe schnellen.
Barbie wurde ursprünglich als Spielpuppe konzipiert. Mitte der 1980er Jahre bemerkte man bei Mattel jedoch, dass ältere Puppen gesammelt wurden und teilweise hohe Preise erzielten. Seitdem werden neben den Spielpuppen auch Barbie-Puppen produziert, die für den erwachsenen Sammler gedacht sind. Da sie in kleineren Auflagen hergestellt werden, sind sie auch teurer als die Spielpuppen. Einige dieser Sammlerbarbies tragen Kleider und Accessoires, die von bekannten Modeschöpfern entworfen wurden, z. B. Karl Lagerfeld, Byron Lars oder Christian Louboutin. Andere sind wie Figuren aus Filmen oder Fernsehserien gekleidet; oft sind ihre Köpfe den Darstellern nachempfunden. In der Dolls of the World-Serie führte Barbie die Trachten verschiedener Länder vor. Seit 1994 gibt es wieder Puppen mit der Kopfform der ersten Barbie, die Repliken der in den 1960er Jahre verkauften Barbiekleider tragen. Seit 1986 gibt es Barbie-Puppen auch aus Porzellan, seit 2000 aus dem porzellanähnlichen Hartplastikmaterial „Silkstone“. Wie viele der Sammlerpuppen sind sie für Kinder nicht geeignet, da sie die gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen für Spielzeug nicht erfüllen. Seltene Barbie-Puppen erzielen heute bei Sammlern Preise von mehreren Tausend Euro.
Barbie-Puppen bestehen aus Plastik und sind daher dessen Alterungserscheinungen unterworfen. Vor allem bei den älteren Puppen gibt es Probleme, weil das Material ausbleicht oder vergilbt, Öl absondert, färbt oder mit anderen Materialien (z. B. Metallohrringen oder den Stoffen der Kleidung) chemische Verbindungen eingeht. Wie auf allen Sammelgebieten gibt es auch hier seltene Modelle, Sonderausgaben und Fehldrucke. Letzteres rührt vorwiegend daher, dass Mattel immer darauf bedacht war, kostengünstig zu produzieren. Gab es bei Materialien wie z. B. Puppenhaaren oder Kleiderstoffen Lieferengpässe, waren die Mitarbeiter gehalten, Restbestände von früheren Produktionen aufzubrauchen. So kamen Puppen und Kleidungsstücke in die Läden, die vom Grundmodell abwichen. Auch in Barbies Welt gibt es eine Blaue Mauritius: Ende der 1960er Jahre wurde in den Katalogen als neue Freundin Becky angekündigt, gelangte aber nie in den Verkauf. Dennoch fanden im Lauf der Jahrzehnte einige Prototypen der Puppe den Weg in Sammlungen. Ähnliche Fälle gibt es bis heute immer wieder.
Seit 2001 erscheint jedes Jahr mindestens ein animierter Film, in dem Barbie und ihre Freunde Märchen und Fantasygeschichten nachspielen. Die Hauptfiguren aus den Filmen gibt es als Puppen zu kaufen; in der Regel erscheinen sie im August/September. Bisher erschienen als Direct-to-Video-Produktion:
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