Das Bayerische Staatsschauspiel ist die größte Sprechbühne in München.
Folgende Spielstätten gehören zum Staatsschauspiel: das Neue Residenztheater, das Cuvilliés-Theater (Altes Residenztheater) und der Marstall (Studio-Bühne).
Der Verein wurde am 21. Oktober 1976 von den damaligen bayerischen Landtagsabgeordneten Dr. Jürgen Böddrich (SPD), Roland-Friedrich Messner und Dr. Erich Schosser (CSU), dem Bankier Dr. Wilhelm Arendts, dem Verleger Dr. Günter Olzog, dem Schauspieler Karl Lieffen und dem damaligen Ministerialdirektor Lothar Müller vom bayerischen Kultusministerium gegründet. Gründungsvorsitzender war Roland-Friedrich Messner. Es folgten 1982 Dr. Günter Olzog, 1990 Dr. Hermann Clemm und 1997 Dr. Reinhard Hinne, 2006 Kurt Baiker und seit 2009 Dr. Horst Avenarius. Zeitweise gehörten die Schauspieler Christine Ostermayer und Martin Benrath dem Vereinsvorstand an.
Der Verein unterstützt die Theaterarbeit insbesondere durch die Förderung verschiedener Projekte.
Der Verein vergibt seit 1997 jährlich im Gedenken an den früheren Intendanten Kurt Meisel den derzeit mit 7.500 Euro ausgestatteten Kurt-Meisel-Preis zur Anerkennung großer Schauspielkunst sowie seit 1999 in der Regel jährlich zwei mit derzeit je 2.500 Euro ausgestattete Förderpreise für herausragende künstlerische Leistungen am Bayerischen Staatsschauspiel. Zwischen 1983 und 1996 wurde unregelmäßig ein Preis des Vereins für eine herausragende schauspielerische Leistung vergeben.
48.13994444444411.578786111111
Koordinaten: 48° 8′ 24″ N, 11° 34′ 44″ O
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