Sonntag, 27. Mai 2012

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Bernhardin von Siena

Bernhardin von Siena (* 8. September 1380 in Massa Marittima; † 20. Mai 1444 in L’Aquila) ist ein italienischer Heiliger.

Leben

Bernhardin machte sich 1400, als eine Pest in seiner Vaterstadt Siena wütete, durch aufopfernde Krankenpflege verdient.

Im Jahr 1402 trat er in den Franziskanerorden ein, als Generalvikar war er dort für die Einführung und Durchsetzung der strikten Ordensregeln in mehr als 500 Klöstern verantwortlich. Seine Predigten wurden unter den Päpsten Martin V. und Eugen IV. sowie auf dem Konzil von Basel als häretisch angeklagt. Diese Klagen wurden jedoch immer zurückgewiesen. Er war der Lehrer von Johannes Capistranus.

Bernhardin starb 1444 und wurde 1450 heilig gesprochen. Sein Grab liegt nach seinem eigenen Wunsch in seiner letzten Wirkungsstätte L’Aquila. In der Geschichte der Predigt gilt er als einer der ausgezeichnetsten Vertreter der volksgemäßen Beredsamkeit.

Werke

  • S. Bernardini Senensis Ordinis Fratrum Minorum Opera Omnia iussu et auctoritate Rmi P. Pacifici M. Perantoni (et Sépinski, Augustinus). Studio et Cura PP. Collegii S. Bonaventurae ad fidem codicum edita. 9 Bände. Ad Claras Aquas, Ex Typographia Collegii S. Bonaventurae, Florenz 1950-1965.[1]

Literatur

  • Iris Origo: Der Heilige der Toskana: Leben und Zeit des Bernardino von Siena, Beck 1989.
  • Letizia Pellegrini (Hg.): "Il processo di canonizzatione di Bernardino da Siena (1445–1450) (= Analecta Franciscana XVI), Grottaferrata 2009.

Einzelnachweise

  1. Vgl. dazu Giacomo V. Sabatelli: Zur neuen Edition der Werke Bernhardins von Siena OFM, in: Wissenschaft und Weisheit 29 (1966), 52ff.

Weblinks

 Commons: Bernardino of Siena – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Diese Seite wurde zuletzt am 9. April 2012 um 00:18 Uhr geändert.

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