Bernhardin von Siena (* 8. September 1380 in Massa Marittima; † 20. Mai 1444 in L’Aquila) ist ein italienischer Heiliger.
Bernhardin machte sich 1400, als eine Pest in seiner Vaterstadt Siena wütete, durch aufopfernde Krankenpflege verdient.
Im Jahr 1402 trat er in den Franziskanerorden ein, als Generalvikar war er dort für die Einführung und Durchsetzung der strikten Ordensregeln in mehr als 500 Klöstern verantwortlich. Seine Predigten wurden unter den Päpsten Martin V. und Eugen IV. sowie auf dem Konzil von Basel als häretisch angeklagt. Diese Klagen wurden jedoch immer zurückgewiesen. Er war der Lehrer von Johannes Capistranus.
Bernhardin starb 1444 und wurde 1450 heilig gesprochen. Sein Grab liegt nach seinem eigenen Wunsch in seiner letzten Wirkungsstätte L’Aquila. In der Geschichte der Predigt gilt er als einer der ausgezeichnetsten Vertreter der volksgemäßen Beredsamkeit.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bernhardin_von_Siena aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |