Sonntag, 27. Mai 2012

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Bernhardswinden

Bernhardswinden
Stadt Ansbach
Koordinaten: 49° 16′ N, 10° 34′ O49.26388888888910.566388888889462
Koordinaten:
49° 15′ 50″ N, 10° 33′ 59″ O
Höhe: 454–474 m
Einwohner: 250 (2010)
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 91522
Vorwahl: 0981

Bernhardswinden (umgangssprachlich: Bernədswin[1]) ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Ansbach, Mittelfranken.

Geschichte

Der Ort ist vermutlich nach dem ersten Siedler Bernolt benannt und wurde, da es sich um eine Siedlung der Wenden handelte, wohl im 10. Jahrhundert gegründet. 1288 wurde es erstmals urkundlich als Bernoltswinden erwähnt.

Mit dem Gemeindeedikt gehörte Bernhardswinden zunächst zur politischen Gemeinde Brodswinden. Am 20. September 1860 erfolgte die Loslösung von Bernhardswinden mit Deßmannsdorf, Louismühle und Meinhardswinden. Am 19. Oktober 1873 kam schließlich noch der Ort Kurzendorf zu der neu gebildeten Gemeinde hinzu.

1799 gab es in dem Ort 26 Haushalte, von denen 24 dem Oberamt Ansbach und 2 dem Hochstift Eichstätt untertan waren. Von 1870 bis 1875 hatte Bernhardswinden eine Brauerei.

Im Zuge der Gebietsreform (1. Juli 1972) wurde Bernhardswinden nach Ansbach eingemeindet[2]

Einwohnerentwicklung der Gemeinde Bernhardswinden

  • 1854: 143 Einwohner (nur Bernhardswinden)
  • 1910: 473 Einwohner[3]
  • 1933: 455 Einwohner
  • 1939: 649 Einwohner[4]
  • 1950: 758 Einwohner
  • 1963: 610 Einwohner
  • 1987: 262 Einwohner (nur B.)[5]
  • 2010: 250 Einwohner (nur B.)

Verkehr

Die Kreisstraße ANs 1/AN 55 verbindet Bernhardswinden mit den Nachbarorten Meinhardswinden und Rös. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Deßmannsdorf und Kurzendorf. Südlich von Bernhardswinden verläuft die A 6.

Literatur

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 1. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1799, Sp. 362, DNB 790364298.
  •  Fechter, Elisabeth: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 47f., DNB 480570132.
  •  Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1964, S. 112f., DNB 450093387.
  •  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. E. Fechter, S. 47.
  2. {{W. Volkert (Hrsg.), S. 600.
  3. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/ansbach.htm
  4. http://geschichte-on-demand.de/bay_ansbach.html
  5. http://gov.genealogy.net/ShowObjectSimple.do?id=BERDEN_W8800

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Diese Seite wurde zuletzt am 25. April 2012 um 01:48 Uhr geändert.

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