Montag, 28. Mai 2012

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Blob, Schrecken ohne Namen

Filmdaten
Deutscher Titel Blob, Schrecken ohne Namen
Originaltitel The Blob
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1958
Länge 82 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Irvin S. Yeaworth junior
Drehbuch Kay Linaker
Produktion Jack H. Harris
Musik Ralph Carmichael
Kamera Thomas E. Spalding
Schnitt Alfred Hillmann
Besetzung
  • Steve McQueen: Steve Andrews
  • Aneta Corsaut: Jane Martin
  • Earl Rowe: Lt. Dave
  • Olin Howland: alter Mann
  • Alden „Stephen“ Chase: Dr. T. Hallen
  • John Benson: Sgt. Jim Bert
  • George Karas: Officer Ritchie
  • Lee Paton: Kate, die Krankenschwester
  • Elbert Smith: Henry Martin
  • Vincent Barbi: George, Besitzer des Cafés

Blob, Schrecken ohne Namen ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1958 mit Steve McQueen in der Hauptrolle. Im Jahre 1988 entstand ein Remake des Filmes mit dem Titel Der Blob.

Handlung

Steve Andrews und Jane Martin beobachten an einem romantischen Abend, wie eine Sternschnuppe aus dem All in ihren nahegelegenen Wald fällt. Um herauszufinden, was da vor sich geht, machen sie sich auf den Weg zur Einschlagsstelle. Ein alter Mann, der in einer Waldhütte lebt, stellt fest, dass es ein kleiner Meteor war. Mit einem Stock zieht er eine gallertartige Substanz heraus, die ihm an die Hand rutscht. Der alte Mann kriegt das Ding von sich nicht los und schließlich beginnt seine Hand furchtbar zu schmerzen. Er rennt auf die Autobahn, wo er von Steve und Jane fast angefahren wird. Das Duo nimmt den armen Mann zu sich auf und will ihn zu einem Arzt bringen.

Als sie dort ankommen, macht der Arzt ihnen klar, dass er dem Mann nur mit einer Operation helfen kann. Doch bevor man damit beginnen kann, verschwindet der alte Mann spurlos. Der Arzt empfiehlt dem Paar, nach Hause schlafen zu gehen. Steve willigt ein und steigt mit Jane ins Auto. Doch dann bemerkt er, dass die glibberartige Substanz noch größer wieder da ist und den Doktor samt Arzthelferin attackiert. In Angst gehen sie schließlich schlafen.

Doch Steve kann nicht einschlafen und klettert heimlich aus seinem Fenster. Er kommt zu Jane, um sie abzuholen. Zusammen wollen sie den Blob bekämpfen. Währenddessen hat der Blob erneut bereits einen Automechaniker verschlungen und macht sich auf den Weg durch die Stadt Chester Springs. Steve und Jane brauchen nicht lange, bis sie auf den Blob stoßen. Sie können sich bei ihrer Flucht in den Kühlraum einsperren. Als auch die Substanz durch die Tür kriecht, flieht das Paar von dort. Nun will er ein Kino verschlingen. Die Leute aus dem Kino können fliehen. Mit einer Schneekanone frieren sie den Blob ein, da er Kälte fürchtet. Die United States Air Force wirft ihn dann schließlich mit einem Transportflugzeug über der Antarktis ab.

Kritiken

„Zum Kultfilm avancierter Grusel-Klassiker, der seine Spannung weitgehend aus dem Umstand bezieht, dass die Erwachsenen den Jugendlichen, die die Ursache des Grauens als erste sehen, lange Zeit keinen Glauben schenken. So gesehen, auch ein durchaus vergnüglicher Film über den Generationskonflikt im Amerika der 50er Jahre.“

Lexikon des internationalen Films

Hintergrund

Der Blob, Schrecken ohne Namen hatte seinen Ursprung in einer Kollaboration zwischen der Drehbuchautorin Kate Phillips (auch als Kay Linaker bekannt) und dem evangelikalen Filmemacher Irvin Yeaworth. Yeaworth war Besitzer einer kleinen christlichen Filmfirma, die gewöhnlich christliche Kurzfilme für Sonntagsschulen drehte. Beide trafen sich 1957 auf dem Presidential Prayer Breakfast (heute als National Prayer Breakfast bekannt) bzw. dem assoziierten International Christian Leadership Meeting in Washington D.C., welches von einem antikommunistischen, heute als The Family bekannten, rechtsgerichteten evangelikalen Netzwerk initiiert wurde.[1] Der Film sollte subtil die antikommunistische Botschaft in den sogenannten Mainstream einbringen. Der hochinfektiöse und alles verschlingende Blob diente dabei als Metapher für den Kommunismus.[2]

Einzelnachweise

  1. Tom Weave, Science Fiction Confidential: Interviews With Monster Stars & Filmmakers, McFarland & Co., Jefferson (NC) 2002, S. 234 ff., ISBN 978-0-78-641175-7.
  2. Jeff Sharlet, The Family, The Secret Fundamentalism at The Heart of American Power, Harper Perennial, New York (NY) 2008, Kapitel 7 The Blob, pass., ISBN 978-0-06-056005-8.

Weblinks

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Diese Seite wurde zuletzt am 14. März 2012 um 21:41 Uhr geändert.

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