Der Brandenburgische IT-Dienstleister (ZIT-BB) ist der zentrale IT-Dienstleister für die brandenburgische Landesverwaltung. Er ging aus dem Landesbetrieb für Datenverarbeitung und IT-Serviceaufgaben hervor, der bis zum 31. Dezember 2008 bestand.
Der ZIT-BB gehört zum Geschäftsbereich des Ministeriums des Innern Brandenburg.
Beim ZIT-BB werden schrittweise die IT-Infrastruktur der Landesbehörden, -einrichtungen und Landesbetriebe sowie die ressortübergreifenden Fach- und Querschnittsverfahren gebündelt. Ziel ist es, einen effizienten professionellen IT-Service aus einer Hand für die brandenburgische Landesverwaltung zu bieten.
Erster Geschäftsführer des ZIT-BB ist Ralph Leidenheimer. Er wird vom zweiten Geschäftsführer Dr. Sebastian Kiebusch vertreten.
Der ZIT-BB ist ein Landesbetrieb. Er gibt sechs Geschäftsbereiche[1].
Der ZIT-BB verfügt laut Haushaltsplan 2011[2] über 497 Planstellen und Stellen. Der vorläufige Wirtschaftsplan sieht für 2011 Erträge von rund 23,6 Mio. € vor, denen Ausgaben in Höhe von ca. 24,4 Mio. € gegenüber stehen.
Die Aufgaben des Brandenburgischen IT-Dienstleisters (ZIT-BB) sind im Errichtungserlass des Ministeriums des Innern definiert[3]. Dazu gehören u.a.
Den Geschäftsbereich 5 bildet das Technische Finanzamt des Landes Brandenburg[4]. Dieser Geschäftsbereich ist eine Finanzbehörde im Sinne des Gesetzes über die Finanzverwaltung (Finanzverwaltungsgesetz – FVG)[5].
Das Technische Finanzamt wurde im Wege einer sog. Containerlösung zum 1. Januar 2010 dem ZIT-BB zugeordnet. Dieser Geschäftsbereich unterliegt der Dienst- und Fachaufsicht des Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg.
Aufgabenschwerpunkte des Geschäftsbereichs stellen die Entwicklung / Pflege, Betreibung und Betreuung von automationsgestützten Fachverfahren der Finanzverwaltung, insbesondere der Steuerverwaltung dar; für die Steuerverwaltung ist eine fachprozessorientierte Automationsunterstützung für mehr als 3.500 Arbeitsplätze zu sichern.
Vorsteher des Technischen Finanzamtes ist Joachim Wrede.
Der IT-Bereich der Polizei ist ein weiterer abgegrenzter Strukturbereich im ZIT-BB, allerdings ohne eigene Behördenqualität. Die IT-Bereiche II (Benutzerservice) und III (Technischer Betrieb/Infrastruktur) des ZDPOL wurden mit Wirkung zum 1. Juli 2010 als Geschäftsbereich 6 in den ZIT-BB eingegliedert[6].
Seitdem übernimmt der ZIT-BB für die Polizei in Brandenburg Serviceaufgaben im IT-Bereich.
Der Geschäftsbereich 6 wird von Josef Nussbaum geleitet.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Brandenburgischer_IT-Dienstleister aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |