Montag, 28. Mai 2012

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Breitbandkommunikation

Breitbandig (Broadband) bedeutet, dass die Symboldauer T_s nicht bedeutend größer ist als die maximale Verzögerung \tau_{max} eines Signals.

T_s \not\gg \tau_{max}

Ein Signal kann zum Beispiel durch Reflexion an Gebäuden auf mehreren Wegen am Empfänger ankommen. Dies nennt man Mehrwegsituation. Die unterschiedlichen Wege haben unterschiedliche Längen, wodurch das Signal mehrmals, jeweils zeitversetzt zueinander, beim Empfänger ankommt.

Aufgrund der Bedingung eines breitbandigen Kanals, kommt es zu viel Intersymbolinterferenz. Im schmalbandigen Kanal gilt genau das Gegenteil.

Abgrenzung

Breitbandig hat nichts, wie oft angenommen, mit der Bandbreite zu tun.

Beispiele

Digitale Breitbandkommunikation bezeichnet in Deutschland Übertragungsgeschwindigkeiten oberhalb von 128 kBit/s. Die Europäische Union und die ITU sprechen ab 2 Mbit/s von Breitband, in Süd-Korea wird eine Übertragungsrate von 10 Mbit/s als Breitbanduntergrenze definiert. Eine analoge Breitbandkommunikation liegt vor, wenn die Bandbreite des übertragenen Signals im Megahertz-Bereich liegt, wie es beispielsweise bei der Bewegtbildübertragung beim Fernsehen üblich ist.

Siehe auch

Weblinks

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Diese Seite wurde zuletzt am 12. Mai 2012 um 12:10 Uhr geändert.

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