Montag, 28. Mai 2012

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Brose Baskets

Die Brose Baskets sind eine deutsche Basketballmannschaft aus Bamberg, die viermal die Deutsche Meisterschaft und viermal den Deutschen Pokal gewinnen konnte. Sie ist Teil der Sportholding Franken 1st Bamberg Basketballgesellschaft mbH.

Geschichte

1970 stieg der 1. FC 01 Bamberg erstmals in die Basketball-Bundesliga auf. Nach zwei Ab- und Wiederaufstiegen (Abstiege 1979 und 1983, Aufstiege 1982 und 1984) erfolgte wegen der drohenden Insolvenz des 1. FC Bamberg 1988 die Abspaltung der Basketball-Abteilung in den neu gegründeten Verein (erstmals mit Sponsor im Teamnamen) TTL Basketball Bamberg (TTL steht für Tapeten-Teppichboden-Land), ab 1995 TTL uniVersa Bamberg (uniVersa steht für uniVersa Versicherungen). 1992 wurde mit dem Pokalgewinn der erste Titel nach Bamberg geholt.

Nach finanziellen Problemen rettete 2000 die Firma TSK den Bamberger Bundesligabasketball. Das Team trat nun als TSK uniVersa Bamberg an.

Differenzen zwischen dem Hauptsponsor und dem Verein gefährdeten 2003 den Verbleib in der Basketball-Bundesliga.

Während der Saison 2003/04 bis 2005/06 trat die Bamberger Bundesligamannschaft unter dem Namen des neuen Sponsors als GHP Bamberg (GHP steht für die GHP-Unternehmensgruppe) in der Basketball Bundesliga an. Nach zwei Vizemeistertiteln in Folge konnte in der Saison 2004/05 erstmals die deutsche Meisterschaft nach Bamberg geholt werden. Durch diesen Erfolg qualifizierte sich GHP Bamberg für die ULEB Euroleague. In der darauf folgenden Saison 2005/06 erreichten die Bamberger die „Top 16“ der Euroleague. Weiterhin stand die Mannschaft im BBL-Pokalfinale und im Play-off-Halbfinale. Mit Beginn der Saison 2006/07 änderte der Verein seinen Namen in Brose Baskets, da die Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG neuer Hauptsponsor wurde. In dieser Spielzeit holte die Mannschaft außerdem ihren zweiten Meistertitel. In der Saison 2007/2008 konnte man diesen Erfolg nicht bestätigen und schied in der Euroleague mit 2 Siegen in der ersten Runde aus. Im Mai 2008 vergab man die Chance auf die Verteidigung des Meistertitels und verlor bereits im Viertelfinale gegen die EWE Baskets Oldenburg. Eine Woche später erklärte Trainer Dirk Bauermann seinen Rücktritt.

Am 2. Juni 2008 unterzeichnete Chris Fleming, der zuletzt beim letztjährigen Finalgegner Artland Dragons als Coach unter Vertrag stand, einen Dreijahresvertrag als Headcoach. Neben dem 38-jährigen Amerikaner wechselte auch sein langjähriger Assistent Arne Woltmann mit aus Quakenbrück zu den Brose Baskets und unterstützt den neuen Headcoach [1].

Das erste Jahr unter dem neuen Trainer verlief schwierig, mit nur zwei Punkten Vorsprung vor dem Tabellenneunten qualifizierte sich das Team knapp für die Play-offs. Dort schlugen sie dann immerhin den Tabellenzweiten MEG Göttingen, waren danach aber gegen den späteren Meister aus Oldenburg chancenlos. Im Jahr darauf verlief die Punkterunde erneut nicht optimal, doch als Fünfter qualifizierten sich die Bamberger sicher für die Endrunde. Im Pokal schafften sie es bis ins Finale des in Frankfurt ausgetragenen Top-Four-Turniers. Dort schlugen die Baskets die heimischen Skyliners mit einem Punkt Vorsprung und holten sich nach 18 Jahren den zweiten Pokalsieg der Vereinsgeschichte. In den Meisterschafts-Play-offs gab es wenig Probleme mit Bonn und Braunschweig, die zuvor noch den Vorrundenersten Oldenburg aus dem Rennen geworfen hatten, und Bamberg zog klar ins Finale ein. Dort trafen sie erneut auf die Skyliners Frankfurt. Gleich das erste Heimspiel ging verloren, doch die Brose Baskets schlugen umgehend zurück und gingen in der Serie mit 2:1 in Führung. Frankfurt erzwang jedoch das Entscheidungsspiel in Bamberg, das ähnlich knapp verlief wie das Pokalfinale. Schließlich holten sich die Oberfranken mit 72:70 den Meistertitel und damit gleichzeitig das erste Double.

Für die Saison 2010/11 konnte das erfolgreiche Team der Vorsaison weitgehend zusammengehalten und gezielt verstärkt werden. Daraufhin dominierte die eingespielte Mannschaft die Punkterunde fast nach Belieben und musste in 34 Spielen nur zwei Niederlagen hinnehmen. Ebenso gewann sie den Pokalwettbewerb, dessen Finalturnier auch noch in Bamberg stattfand. Gegen Braunschweig verteidigten sie mit 69:66 den Pokalsieg des Vorjahres. In der Meisterschaft überstanden die Brose Baskets gegen die Eisbären Bremerhaven souverän das Viertelfinale. Im Halbfinale mussten sie dann aber überraschend zwei Auswärtsniederlagen gegen die Artland Dragons hinnehmen und gewannen erst im entscheidenden fünften Spiel. Im Finale gegen ALBA Berlin zeigten die Bamberger erneut Auswärtsschwächen und nachlassende Form. Im Entscheidungsspiel in der Stechert-Arena waren, nach einem guten Start der Brose Baskets, die Berliner lange Zeit in Führung. Doch die Bamberger konnten im Schlussviertel das Spiel zu einem deutlichen 72:65 drehen. Damit wurden sie zum vierten Mal deutscher Meister und schafften das zweite Double in Folge. Zudem gewannen sie in dieser Saison sämtliche Heimspiele im Pokal und in der Meisterschaft.

  • Coach: Chris Fleming (seit 2008)
  • Assistenten: Stefan Weissenböck, Arne Woltmann, Marcus Lindner (Athletik-Trainer)
  • Management: Wolfgang Heyder (Geschäftsführer), Sabine Günther (Hauptgesellschafterin)
  • Präsident: Norbert Sieben
  • Aufsichtsrat: Matthias Drewniok (Vorsitzender), Ralph Koczwara (Stellv. Vorsitzender), Sabine Günther, Stefan Adam, Norbert Burkard

Erfolge

  • 1970: Aufstieg in die 1. Basketball Bundesliga
  • 1982: Aufstieg in die 1. Basketball Bundesliga
  • 1990: Deutscher Vizepokalsieger
  • 1992: Deutscher Pokalsieger
  • 1993: Deutscher Vizemeister
  • 2003: Deutscher Vizemeister
  • 2004: Deutscher Vizemeister
  • 2005: Deutscher Meister
  • 2006: Deutscher Vizepokalsieger
  • 2006: Erreichen der Zwischenrunde der ULEB Euroleague
  • 2007: Deutscher Meister
  • 2007: BBL Champions-Cup
  • 2010: Deutscher Meister und deutscher Pokalsieger (1. Double der Vereinsgeschichte)
  • 2010: BBL Champions-Cup
  • 2011: Deutscher Meister und deutscher Pokalsieger
  • 2011: BBL Champions-Cup
  • 2012: Deutscher Pokalsieger

Spielstätte

Die Brose Baskets tragen ihre Heimspiele seit 2001 hauptsächlich in der ursprünglich nach dem Sportartikelhersteller JAKO benannten Jako-Arena aus. Am 1. Oktober 2010 wurde diese in Stechert-Arena umbenannt, nach einem Stahlrohrmöbelhersteller aus Wilhermsdorf.

Seit dem Umbau der Halle im Jahr 2006 fasst sie für Basketballspiele 6.800 Zuschauer und hat unter anderem neun neue VIP-Logen. Erst durch diesen Umbau ist die Halle auch für die Austragung von Spielen der ULEB Euroleague geeignet.

Von der Saison 2007/08 an finden auch einige Heimspiele in der Arena Nürnberger Versicherung statt, da die Mannschaft seitdem Teil von Franken 1st ist (siehe Kooperationspartner) und neue Fankreise erschließen will.

Vor dem Bau der neuen Jako-Arena spielte die Mannschaft in der John-F.-Kennedy-Halle auf dem Gelände der US-amerikanischen Kaserne in Bamberg und später in der Graf-Stauffenberg-Halle. Alle Euroleague-Spiele fanden vor der Hallenerweiterung in der Arena Nürnberger Versicherung in Nürnberg statt.

Aktueller Kader

Team der Brose Baskets Bamberg in der Saison 2011/2012
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info letztes Team
Guards (Point Guard, Shooting Guard)
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Goldsberry 1982 1,91 m Artland Dragons
9 DeutschlandDeutschland Karsten Tadda 1988 1,92 m U24 TSV Tröster Breitengüßbach
11 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Julius Jenkins 1981 1,87 m Alba Berlin
12 DeutschlandDeutschland Daniel Schmidt 1990 1,85 m U24/DL * TSV Tröster Breitengüßbach
13 DeutschlandDeutschland Maurice Stuckey 1990 1,87 m U24 Erdgas Ehingen/Urspringschule
22 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian Roberts 1985 1,88 m Hapoel Gilboa Galil
23 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Casey Jacobsen 1982 1,98 m (C)Kapitän der Mannschaft Alba Berlin
25 SlowakeiSlowakei Anton Gavel 1984 1,89 m Aris Thessaloniki
Forwards (Small Forward, Power Forward)
8 SerbienSerbien Predrag Šuput 1977 2,00 m KK Hemofarm
19 DeutschlandDeutschland Alexander Heide 1991 2,04 m U24 Ratiopharm Ulm
24 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten P. J. Tucker 1985 1,96 m Pirates de Quebradillas
33 DeutschlandDeutschland Steven Monse 1990 1,98 m U24/DL * TSV Tröster Breitengüßbach
Center
14 DeutschlandDeutschland Philipp Neumann 1992 2,06 m U24/DL * TSV Tröster Breitengüßbach
21 DeutschlandDeutschland Tibor Pleiß 1989 2,15 m U24 Köln 99ers
44 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marcus Slaughter 1985 2,04 m CB Valladolid
Trainer
Nat. Name Position
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Fleming Trainer
OsterreichÖsterreich Stefan Weissenböck Co-Trainer
DeutschlandDeutschland Arne Woltmann Co-Trainer
Legende
Abk. Bedeutung
(C)Kapitän der Mannschaft Mannschaftskapitän
U24 Deutscher U24-Spieler
DL Doppellizenzspieler
* Zweitverein bei Doppellizenz
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 6. Januar 2012

Wechsel 2011/2012

Zugänge: Marcus Slaughter (CB Valladolid), Julius Jenkins (Alba Berlin), P. J. Tucker (Pirates de Quebradillas), Steven Monse (Bayer Giants Leverkusen)

Abgänge: Kyle Hines (Olympiakos Piräus), Reyshawn Terry (BK Chimki)

Ehemalige Kader

Als ersten Neuzugang für die Saison 2007/08 präsentierte der amtierende Meister den deutsche Nationalspieler Demond Greene, der von ALBA Berlin kam und in Bamberg einen Zweijahresvertrag unterschrieb. Zudem wurden der Neuseeländer Mark Dickel, der Serbe Predrag Suput und der Australier Luke Schenscher für ein Jahr verpflichtet. Ende August 2007 stieß mit Ademola Okulaja ein weiterer deutscher Auswahlspieler zum Kader, der ebenfalls mit Zweijahresvertrag ausgestattet wurde. Somit standen Head Coach Dirk Bauermann, der zum gleichen Zeitpunkt auch Bundestrainer war, insgesamt fünf aktuelle deutsche Nationalspieler für die anstehende Saison zur Verfügung. Denn neben Greene und Okulaja blieben Steffen Hamann, Robert Garrett sowie Tim Ohlbrecht dem Team erhalten.

Die folgenden Spieler verließen Bamberg: Casey Gardner Jacobsen (Memphis Grizzlies | NBA), Timothy Begley (Ziel unbekannt, evtl. Karriereende), Sebastian Betz (ratiopharm Ulm | BBL), K'Zell Wesson (AEK Athen | A1 Ethniki), Sean Dockery (Ziel unbekannt) und Vincent Yarbrough (EnBW Ludwigsburg).

Anfang November 2007 trennte sich der vor der Saison neu verpflichtete Australier Schenscher aufgrund einer langwierigen Verletzung wieder von den Brose Baskets. Weil damit ein Platz im Kader auf der Center-Position frei geworden war, wurde rund einen Monat später der Jamaikaner Kimani Ffriend nachverpflichtet. Nach einer Serie von Niederlagen reagierten die Brose Baskets Anfang Januar 2008 und holten mit Mithat Demirel einen weiteren deutscher Nationalspieler bis zum Saisonende. Eine Woche später wurde der Jamaikaner Ffriend aus disziplinarischen Gründen freigestellt und kurz darauf − nach nicht einmal einem Monat im Dienste der Brose Baskets − wieder entlassen. Aufgrund der Neuverpflichtung Demirels wurde der Vertrag mit dem Neuseeländer Dickel am 28. Januar 2008 auf dessen Wunsch hin aufgelöst. Mit dem US-Amerikaner Jared Thomas Reiner konnte das Management am 8. Februar 2008 einen weiteren Center-Spieler bis zum Ende der Saison an den Verein binden. Da Greene aufgrund einer Verletzung für mehrere Wochen ausfiel, wurden die Brose Baskets am 21. Februar 2008 noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv und nahmen den US-Amerikaner Dwayne Mitchell bis zum Saisonende unter Vertrag.

Somit standen den Brose Baskets zum Ende der Saison die folgenden Spieler zur Verfügung:

Name Position Geburtsdatum Nationalität
Dirk Bauermann Trainer 10. Dezember 1957 Deutschland
Rick Stafford Assistenztrainer 19. April 1972 Deutschland
Volker Stix Assistenztrainer 4. Juli 1974 Deutschland
Volkmar Zapf Athletik-Trainer 19. August 1970 Deutschland
Nr. Name Position Geburtsdatum Größe Gewicht Nationalität
4 Chris Ensminger Center 8. Dezember 1973 2,09 m 118 kg USA
5 Sajmen Hauer Guard 14. März 1988 1,93 m 88 kg Deutschland
6 Steffen Hamann Guard 14. Juni 1981 1,96 m 88 kg Deutschland
7 Demond Greene Guard 15. Juni 1979 1,85 m 86 kg Deutschland
8 Predrag Suput Forward 1. Juni 1977 2,00 m 103 kg Serbien
9 Karsten Tadda Guard 2. November 1988 1,90 m 85 kg Serbien
10 Darren Fenn Center 17. Februar 1980 2,08 m 112 kg USA
11 Ivan Pavic Forward 30. September 1981 2,00 m 99 kg Deutschland
12 Robert Garrett Guard 18. März 1977 1,92 m 96 kg Deutschland
13 Ademola Okulaja Forward 7. Oktober 1975 2,06 m 100 kg Deutschland
14 Tim Ohlbrecht Center 30. August 1988 2,10 m 113 kg Deutschland
20 Mithat Demirel Guard 10. Mai 1978 1,80 m 75 kg Deutschland
23 Dwayne Mitchell Guard 24. August 1982 1,96 m 95 kg USA
25 Jared Thomas Reiner Center 8. April 1982 2,11 m 115 kg USA
Name Position Geburtsdatum Nationalität
Dirk Bauermann Trainer 10. Dezember 1957 Deutschland
Rick Stafford Assistenztrainer 19. April 1972 Deutschland
Volker Stix Assistenztrainer 4. Juli 1974 Deutschland
Volkmar Zapf Athletik-Trainer 19. August 1970 Deutschland
Nr. Name Position Geburtsdatum Größe Gewicht Nationalität
4 Chris Ensminger Center 8. Dezember 1973 2,09 m 118 kg USA
5 Sajmen Hauer Guard 14. März 1988 1,93 m 88 kg Deutschland
6 Steffen Hamann Guard 14. Juni 1981 1,96 m 88 kg Deutschland
8 Sean Dockery Guard 5. Januar 1983 1,88 m 83 kg USA
10 Darren Fenn Center 17. Februar 1980 2,08 m 112 kg USA
11 Ivan Pavic Forward 30. September 1981 2,00 m 99 kg Deutschland
12 Robert Garrett Guard 18. März 1977 1,92 m 96 kg Deutschland
14 Tim Ohlbrecht Center 30. August 1988 2,10 m 113 kg Deutschland
22 Vincent Yarbrough Guard 21. März 1981 2,01 m 95 kg USA
23 Casey Gardner Jacobsen Guard 19. März 1981 1,98 m 98 kg USA
31 Timothy Begley Guard 8. August 1983 1,98 m 92 kg USA
44 K’Zell Wesson Forward 24. Juni 1977 2,02 m 100 kg USA

Bekannte und wichtige ehemalige Bamberger Spieler und Trainer

Kooperationspartner / Übernahmen

Seit der Saison 2007/08 sind die Brose Baskets Teil von Franken 1st, einer neu gegründeten Basketball-Holdinggesellschaft, die nach eigenen Angaben die erste Basketballregion Deutschlands repräsentiert. Zu Franken 1st gehören außerdem u. a. die Franken Hexer (Pro B), der TSV Tröster Breitengüßbach (Pro B), der HD ImmoConsult Baunach (1. Regionalliga Südost), TTL Bamberg (2. Regionalliga Südost) sowie die Nachwuchs-Mannschaft der Franken Hexer und das NBBL-Team des TSV Breitengüßbach (beide NBBL Mitte). Durch diesen Zusammenschluss der Mannschaften wurde die Nachwuchsarbeit erleichtert und ausgeweitet. Tatsächlich ging aus der Bamberger Jugendarbeit in jüngster Vergangenheit nur Steffen Hamann als A-Nationalspieler hervor. Im U-20-Bereich spielen mit Basti Doreth, Karsten Tadda, Stefan Schmidt und Tim Ohlbrecht aktuell vier Franken1st-Spieler. Tim Ohlbrecht ist für die U-20-Mannschaft freigestellt. Er spielt mit 19 Jahren bereits in der A-Nationalmannschaft. Erik Land gilt als größtes deutsches Center-Talent im U-18-Bereich. Er spielt beim Kooperationspartner Breitengüßbach. Mit Dominik Schneider hat es in der Saison 2008/2009 ein weiteres Eigengewächs in den Kader der Brose Baskets geschafft.

Fans

Trotz der relativ geringen Einwohnerzahl Bambergs (ca. 70.000) waren in der Saison 2006/07 die Heimspiele der Brose Baskets mit durchschnittlich 6.712 Zuschauern pro Begegnung deutschlandweit am besten besucht (Platz 2: ALBA Berlin mit 6.585 Zuschauern pro Spiel). Die Auslastung der Jako-Arena war mit durchschnittlich 98,77 % pro Spiel nach der Auslastung der Artland-Arena (100 % bei 3000 Plätzen) die zweithöchste.[2] Nach offiziellen Angaben musste der Verkauf von Dauerkarten für die Saison 2007/08 zum wiederholten Male bei einem Verkaufsstand von knapp 5000 gestoppt werden, um noch Karten für den Einzelverkauf und die Fans der Gastmannschaften anbieten zu können.[3]

Die Brose Baskets haben mit Faszination Basketball Bamberg außerdem den mit 819 Mitgliedern (Stand: 17. Okt. 2010) größten Basketball-Fanclub Deutschlands. Aufgrund der fanatischen Anhänger des Vereins und der breiten Begeisterung, innerhalb der relativ kleinen Stadt, bezeichnet man die Stadt in Basketballkreisen gerne als "Freak City".

Fußnoten

  1. Fleming neuer Coach
  2. Zuschauerzahlen in der Basketball Bundesliga (abgerufen: 24. Juni 2007)
  3. Offizielle Meldung zum Dauerkartenverkauf (abgerufen: 20. Juli 2007)

Weblinks

49.87916666666710.920555555556
Koordinaten:
49° 52′ 45″ N, 10° 55′ 14″ O

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Diese Seite wurde zuletzt am 18. Mai 2012 um 19:44 Uhr geändert.

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