| Wappen | Deutschlandkarte | |
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Koordinaten: 53° 16′ N, 11° 48′ O |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Ludwigslust-Parchim | |
| Amt: | Grabow | |
| Höhe: | 35 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,09 km² | |
| Einwohner: |
351 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 17 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 19372 | |
| Vorwahl: | 038721 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LWL | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 76 021 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Berliner Straße 8a 19297 Grabow | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Heike Bartczak | |
| Lage der Gemeinde Brunow im Landkreis Ludwigslust-Parchim | ||
Brunow ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Grabow mit Sitz in Grabow verwaltet.
Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Bauerkuhl, Klüß und Löcknitz.
Brunow ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim, grenzt im Süden an das Land Brandenburg und liegt im nur sehr dünn besiedelten Gebiet südwestlich der Ruhner Berge.
Auf Luftbildern entdeckt man in Brunow ausgeprägte charakteristische Züge eines Angerdorfes. Häuser und Gehöfte sind sternförmig um einen zentralen Dorfplatz mit Kirche angelegt. Im Gegensatz dazu ist der Ortsteil Klüß ein typisches Straßendorf.
Die Bauweise von Brunow lässt auf ein Wendisches Rundplatzdorf aus dem 12. Jahrhundert schließen. Die erste urkundliche Erwähnung, in der es um einen Landverkauf ging, stammt aus dem Jahr 1340. Nach dem verlustreichen Dreißigjährigen Krieg siedelten sich erneut Bauern an. Die Geschichte des Ortes ist bis ins 18. Jahrhundert mit der von Dambeck verbunden, da Brunow bis dahin Teil des Hauptgutes Dambeck war. Danach ging es in landesherrlichen Besitz über. Nachdem Brunow und die 1827 gegründete Büdnerkolonie „Löcknitz“ zu einer Gemeinde mit weitgehender Selbstverwaltung erhoben wurden, trug das Dorf bis nach dem Zweiten Weltkrieg den Namen „Brunow-Löcknitz“. Die Eingemeindung von Bauerkuhl erfolgte im Jahr 1950. Im Zuge einer zwei Jahre später folgenden Verwaltungsreform kam Brunow aus dem Kreis Ludwigslust zunächst zum Kreis Parchim, später in den Kreis Perleberg. Am 1. August 1992 wurde Brunow aus dem nun brandenburgischen Kreis Perleberg wieder dem Landkreis Ludwigslust zugeordnet.
Brunow erreicht man von der Abfahrt Parchim der Bundesautobahn 24 in zehn Kilometern Entfernung. Der nächste Bahnhof an der Strecke Hamburg-Berlin befindet sich etwa 13 Kilometer südlich in Karstädt. Von hier gelangt man ebenfalls auf die Bundesstraße 5.
Die Baudenkmale der Gemeinde sind in der Liste der Baudenkmale in Brunow aufgeführt.
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