| Burg Steen | ||
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Burg Steen in Antwerpen |
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| Entstehungszeit: | um 100 bis 1200 | |
| Burgentyp: | Niederungsburg, Ortslage | |
| Erhaltungszustand: | Erhalten oder wesentliche Teile erhalten | |
| Ort: | Antwerpen | |
| Geographische Lage | 51° 13′ 22″ N, 4° 23′ 51″ O51.2227777777784.3975 Koordinaten: 51° 13′ 22″ N, 4° 23′ 51″ O |
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Die Burg Steen am rechten Scheldeufer ist die Stadtburg von Antwerpen.
Die erste Erwähnung der Burg Het Steen („Der Stein“) datiert auf das 12. Jahrhundert. Damit gilt sie als ältestes erhaltenes Gebäude der Stadt Antwerpen. Die Burg war Teil der Stadtbefestigung und sollte den Zugang zur Stadt aus der Richtung der Westerschelde schützen. Im Jahr 1520 bestimmte Kaiser Karl V., dass die Burg renoviert und umgebaut werden sollte, um Artillerie aufnehmen zu können.
Später wurde die Burg als Gefängnis genutzt. Davon zeugt heute noch das Kruzifix über dem Eingang. Es symbolisiert die Stelle, an der zum Tode verurteilte Verbrecher ihr letztes Gebet vor der Hinrichtung zu sprechen hatten.
Im 19. Jahrhundert wurde die Burg schwer beschädigt, aber im alten Gewand wieder errichtet. Seit 1952 beherbergt sie ein Museum.
Het Steen, wie die Antwerpener sie nennen, beherbergt seit 1952 das Nationale Maritime Museum Belgiens. Hier können Schiffsmodelle berühmter, historischer Schiffe, ebenso Malereien, nautische Instrumente, Fotos und Dokumente besichtigt werden. Ebenso betrachtet werden kann das Original des Leichters West Hinder III.
Über den Urzustand der Burg ist wenig bekannt. Die neuere Anlage aus dem 16. Jahrhundert wurde aber nach den Maßgaben des Adels nach mehr Wohnlichkeit erbaut. Der eigentliche Bergfried existiert nicht mehr. Dagegen wurden massive, palastartige Gebäude gebaut. Über dem Haupteingang ist ein Wehrgang angebracht, der mit Pechnasen bestückt ist. Ein massiver Rundturm mit Zinnen sichert den Eingang an der rechten Seite, ein weiterer Rundturm mit Kegeldach und Pechnasen befindet sich links. Seeseitig wurden Bastionen zur Unterbringung der Artillerie eingebaut. Auffällig ist der Baustil der Anlage. Deutlich hanseatisch geprägt sind die stufenförmigen Dachgiebel.
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