| Chambal | ||
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Verlauf des Chambal im Einzugsgebiet der Yamuna |
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| Daten | ||
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| Lage | Madhya Pradesh, Rajasthan, Uttar Pradesh (Indien) | |
| Flusssystem | Ganges | |
| Abfluss über | Yamuna → Ganges → Meghna → Indischer Ozean | |
| Quelle | im Vindhyagebirge22° 27′ 0″ N, 75° 31′ 0″ O22.4575.516666666667843 | |
| Quellhöhe | 843 m | |
| Mündung | in die Yamuna26.48888888888979.247222222222122 Koordinaten: 26° 29′ 20″ N, 79° 14′ 50″ O26° 29′ 20″ N, 79° 14′ 50″ O26.48888888888979.247222222222122 |
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| Mündungshöhe | 122 m | |
| Höhenunterschied | 721 m | |
| Länge | 1.050 km | |
| Einzugsgebiet | 143.220 km² | |
| Abfluss[1] | MQ | 952 m³/s |
| Rechte Nebenflüsse | Kali Sindh, Parbati, Shipra | |
| Linke Nebenflüsse | Banas, Mej | |
| Durchflossene Stauseen | Jawahar Sagar, Rana Pratap Sagar, Gandhi Sagar | |
| Großstädte | Kota | |
| Schiffbar | nein | |
| Hydrologischer Hauptstrang des Ganges-Systems | ||
Der Chambal (Hindi: चम्बल, Cambal) ist ein Fluss im nördlichen Indien, der zum Einzugsgebiet des Ganges gehört.
Der Chambal entspringt im zentralindischen Vindhyagebirge nahe Indore, durchfließt in zumeist nördlicher oder nordöstlicher Richtung die Bundesstaaten Madhya Pradesh, Rajasthan sowie Uttar Pradesh und mündet nach 1.050 Kilometern in die Yamuna. Er ist nicht nur deren längster Nebenfluss, sondern übertrifft sie auch an Größe, was weiter flussabwärts wiederum für die Mündung der Yamuna in den Ganges gilt.[2] Der Chambal entwässert die Landschaft Malwa zwischen dem Aravalli- und dem Vindhyagebirge. Die größte Stadt an seinen Ufern ist Kota in Rajasthan.
Der Fluss hat mit seinen Nebenflüssen am Rande des Dekkan-Plateaus ein verzweigtes Schluchtensystem geschaffen, in dem er mehrere Stromschnellen bildet und an drei Stellen zur Nutzung seiner Wasserkraft gestaut ist. Auch im unteren Laufabschnitt ist er nicht schiffbar.
Der noch wenig verschmutzte Fluss bietet einigen bedrohten Tierarten Lebensraum, darunter dem Gangesdelfin, dem Gangesgavial sowie dem Sumpfkrokodil. Im Unterlauf sind zwei Abschnitte von zusammen rund 400 Kilometern Länge zu Schutzgebieten erklärt worden.
Das Einzugsgebiet liegt in einem semiariden bis semihumiden Klimabereich, der durch eine savannenartige Vegetation mit dornenreichen Gehölzen und laubabwerfenden Trockenwäldern charakterisiert ist. Im hügeligen Randbereich der Gangesebene sind die Landwirtschaftsflächen verbreitet von Bodenerosion betroffen.
Siehe auch: Liste der längsten Flüsse der Erde
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