| Citroën | |
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Citroën C6 (seit 2005) |
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| C6 | |
| Hersteller: | PSA Peugeot Citroën |
| Produktionszeitraum: | seit 2005 |
| Klasse: | Obere Mittelklasse |
| Karosserieversionen: | Schrägheck, viertürig |
| Motoren: | Ottomotor: 3,0 Liter (155 kW)Dieselmotoren: 2,2–3,0 Liter (125–177 kW) |
| Länge: | 4908 mm |
| Breite: | 1860 mm |
| Höhe: | 1464 mm |
| Radstand: | 2900 mm |
| Leergewicht: | 1816–1871 kg |
| Vorgängermodell: | Citroën XM |
| Nachfolgemodell: | keines |
Der Citroën C6 ist ein Modell der französischen Automarke Citroën, das auf dem Genfer Auto-Salon 2005 erstmals präsentiert wurde. Verkaufsstart in Frankreich war im November 2005 und in Deutschland im Mai 2006.
Der C6 wird, wie auch die Modelle Citroën C5 und Peugeot 508, im bretonischen Rennes gefertigt.
Der C6 soll an die Tradition der großen Citroën-Limousinen DS, CX und XM anknüpfen, die zuvor einige Jahre unterbrochen war. Einen direkten Vorgänger hat der C6 nicht, denn die Produktion der letzten großen Limousine, des Citroën XM, endete bereits im Herbst 2000.
Die Gestaltung des C6 mit langem Radstand, dem vorderen Überhang und einer aerodynamischen Karosserielinie orientiert sich – unter Einbeziehung spezifischer Design-Zitate wie der konkav gewölbten Heckscheibe (CX) und der rahmenlosen Seitenscheiben (DS) – an seinen Vorgängern.
Von den drei Vorgängermodellen gab es eine Kombi-Version (bei Citroën „Break“ genannt), sodass auch Gerüchte um einen C6 Break aufkamen. Eine solche Kombivariante wurde jedoch nie entwickelt, da der C6 als Modell im Oberklasse-Segment konzipiert ist.
Der Citroën C6 erreichte 2005 im Euro NCAP-Crashtest bei der Bewertung der Insassensicherheit mit 34 Punkten das Maximum von fünf Sternen, bei der Insassensicherheit für Kinder 38 Punkte und damit vier Sterne von fünf möglichen sowie mit 28 Punkten bei der Bewertung der Fußgängersicherheit als erster Wagen das Maximum von vier möglichen Sternen[1]. Dies wird hauptsächlich durch eine Motorhaube ermöglicht, die sich im Fall einer Kollision pyrotechnisch in Millisekunden um 6,5 cm anhebt und somit den Abstand des aufprallenden Körpers zu den harten Motorteilen vergrößert.
Die Plattform des C6, die mit kürzerem Radstand auch für den Citroën C5 verwendet wird, ist mit drei unterschiedlichen Motorisierungen lieferbar: einem 3,0-Liter-V6-Benziner mit 155 kW, dem 2,2-Liter-Reihenvierzylinder HDi Biturbodiesel mit 125 kW und einem 2,7-Liter-V6 HDi Biturbodiesel mit 150 kW. Beide Diesel-Motoren besitzen einen Partikelfilter (FAP). Als Getriebe ist eine Sechsstufenautomatik lieferbar. Für den Reihenvierzylinder-Diesel ist außerdem ein Schaltgetriebe erhältlich. Anfang Juli 2009 wurde der 2,7-Liter-V6 HDi Biturbodiesel durch einen neuen 3,0-Liter-V6 HDi Biturbodiesel (PSA DT-20C) ersetzt, der wie bereits der Vorgänger zusammen mit Ford entwickelt wurde, in der Ford-Fabrik in Dagenham gebaut wird und unter anderem auch im Jaguar XF und Jaguar XJ Verwendung findet. Er leistet bei einem Systemdruck im Common Rail von 2000 Bar 27 kW (37 PS) mehr, soll dabei jedoch – laut Citroën – weniger verbrauchen.
Hervorzuhebende Merkmale sind das Hydractive-Fahrwerk, das Head-Up-Display, der AFIL-Spurassistent sowie der Heckspoiler, der in zwei Stufen bei 65 km/h und bei 125 km/h ausfährt. Das Hydractive-Fahrwerk ist im C6 in seiner Form einzigartig, da im Gegensatz zum BMW E70 die Räder beim Wankausgleich voll entkoppelt sind (der E70 setzt auf einen aktiven Stabilisator). Das Automagazin Top Gear (BBC) bestätigte dem C6 auf holperiger Strecke besten Federungskomfort. Die Modelle mit Sechszylindermotor verfügen zudem über eine variable Dämpfung (AMVAR= AMortisation VARiable).
Der C6 hat eine außergewöhnliche, da konkav geformte, Heckscheibe. Die „Exclusive“-Ausstattungsvariante verfügt über geräuschdämmende Verbundglas-Seitenscheiben.
Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy nutzte einen C6 als Staatskarosse.
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