| Kristallstruktur | |||||||||||||||||||
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| Keine Kristallstruktur vorhanden | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Cobalt(II,III)-oxid | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
Tricobalttetraoxid |
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| Verhältnisformel | Co3O4 | ||||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 1308-06-1 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
schwarzer Feststoff[1] |
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 240,8 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest[1] |
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| Dichte |
6,07 g·cm−3[1] |
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| Schmelzpunkt |
895 °C [1] |
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| Siedepunkt |
>900 °C (Zersetzung)[1] |
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| Löslichkeit |
unlöslich in Wasser[1] |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||||||||||||
Cobalt(II,III)-oxid ist eine chemische Verbindung von Cobalt und Sauerstoff. Der schwarze Feststoff ist eines vom mehreren Oxiden des Cobalts und zählt zur Gruppe der Spinelle.
Cobalt(II,III)-oxid entsteht beim Erhitzen von Cobalt(II)-oxid an der Luft auf 400 bis 500 °C.[3]
Cobalt(II,III)-oxid ist eine gemischtvalente Verbindung mit zwei- und dreiwertigen Cobaltionen und der genaueren Formel Co2+Co3+2O4 (CoO*Co2O3). Die Verbindung besitzt eine Spinellstruktur, bei der in einer kubisch dichtesten Kugelpackung von O2--Ionen ein Achtel aller Tetraederlücken und die Hälfte der Oktaederlücken von Cobaltionen besetzt sind. Die Co2+-Ionen besetzen dabei die Tetraederlücken, die Co3+-Ionen die Oktaederlücken.[3] Die Kristalle haben die Raumgruppe
, der Gitterparameter a = 809 pm. In der Elementarzelle befinden sich acht Formeleinheiten.[4]
Ab etwa 900 °C zersetzt sich Cobalt(II,III)-oxid zu Cobalt(II)-oxid. Von Reduktionsmitteln wie Koks oder Aluminium wird die Verbindung zu elementarem Cobalt reduziert.[3]
Cobalt(II,III)-oxid ist in Salzsäure, Salpetersäure und Königswasser unlöslich, jedoch löslich in konzentrierter Schwefelsäure und in Kaliumhydrogensulfatschmelze.[4]
Cobalt(II,III)-oxid ist ein wichtiges Zwischenprodukt bei der Gewinnung von metallischen Cobalt. Durch Rösten und Auslaugen wird aus verschiedenen Cobalterzen (meist Sulfiden oder Arseniden) zunächst Cobalt(II,III)-oxid gewonnen. Dieses kann nun mit Kohlenstoff oder aluminothermisch zum Element reduziert werden.[3]
Cobalt(II,III)-oxid lässt sich als Katalysator zur Oxidation von Ammoniak zu Salpetersäure einsetzen. Dieses ist deutlich billiger als die sonst verwendeten Platin-Legierungen. Ein Nachteil ist allerdings die bisher geringere Selektivität von Cobalt(II,III)-oxid-Katalysatoren.[5]
Wie andere Cobaltverbindungen ist Cobalt(II,III)-oxid ein Blaupigment für das Färben von Keramiken.[6]
Cobalt(II,III)-oxid wird als Krebserregend und Keimzellmutagen angesehen.[1]
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