Schnibben, der bereits als Schüler im Bremer Gymnasium am Barkhof gegen die Notstandsgesetzgebung demonstriert hatte, trat bald darauf der Deutschen Kommunistischen Partei bei und studierte ein Jahr Gesellschaftswissenschaften an einer Außenstelle der Leipziger Karl-Marx-Universität in Ostberlin.[1] Das Studienjahr wurde ihm anerkannt, als er an der Universität Bremen das Studium der Wirtschaftswissenschaften aufnahm. Eine Zeit lang arbeitete er als Werbetexter. Nach einer erfolglosen ersten Bewerbung akzeptierte ihn die Henri-Nannen-Schule im zweiten Anlauf. Von 1984 bis 1988 war er Redakteur bei der Wochenzeitung Die Zeit. Seitdem arbeitet er beim Magazin Spiegel, zurzeit als einer der beiden Leiter des Ressorts Gesellschaft/Reportagen.
Er gründete 2007 gemeinsam mit den Journalisten Stephan Lebert und Ariel Hauptmeier das Reporter-Forum.
Für seine journalistische Arbeit wurde Schnibben mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Egon-Erwin-Kisch-Preis und zwei Adolf-Grimme-Preisen ausgezeichnet. Für Hamburger Gift erhielt er gemeinsam mit Horst Königstein einen Sonderpreis für Drehbuch und Recherche beim Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste 1993. 2012 erhielt Schnibben einen Henri-Nannen-Preis in der Kategorie Beste Dokumentation, im Team mit Ferry Batzoglou, Manfred Ertel, Ullrich Fichtner, Hauke Goos, Ralf Hoppe, Thomas Hüetlin, Guido Mingels, Christian Reiermann, Christoph Schult, Thomas Schulz und Alexander Smoltczyk, für „Eine Bombenidee“, erschienen im Spiegel[2]
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