Daniel D. Tompkins[1] (* 21. Juni 1774 in Fox Meadows (später Scarsdale), New York; † 11. Juni 1825 in Tompkinsville) war ein US-amerikanischer Politiker und der 6. Vizepräsident der USA.
Tompkins studierte Jura und sammelte dann Erfahrungen im Parlament und im Obersten Gerichtshof des Staates New York, bevor er von 1807 bis 1817 Gouverneur von New York war. Während dieser Zeit schlug er ein Angebot aus, in die Regierung von US-Präsident James Madison einzutreten. Unter Präsident James Monroe war er aber dann von 1817 bis 1825 Vizepräsident der USA und vertrat auch dessen selbstbewusste Haltung gegenüber den europäischen Mächten.
Tompkins starb kurz nach dem Ende seiner Amtszeit, in der von ihm gegründeten Siedlung Tompkinsville auf Staten Island vor den Toren von New York City. Er war seit 1798 mit Hannah Minthorne verheiratet, das Paar hatte zusammen acht Kinder.
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