Das Blättchen ist eine in Berlin erscheinende Zweiwochenschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft. Sie erschien im Verlag des Blättchens und wurde vom Freundeskreis des Blättchens unter der Leitung von Jörn Schütrumpf herausgegeben. Das Heft Nummer 20 des 12. Jahrgangs vom 28. September 2009 war die letzte Druckausgabe. Auf ihrer Website wird die Zeitschrift seit 2010 online weitergeführt, bis 2011 unter Leitung von Wolfgang Sabath. Der Neustart der Site erfolgte im Januar 2010. Wegen eines Wechsels in der redaktionellen und technischen Verantwortung ging die Site am 8. November 2010 wieder vom Netz. Der Berliner Journalist und Blättchen-Autor Wolfgang Schwarz setzt die Zeitschrift fort. Seit dem 10. Januar 2011 ist die Publikation wieder online. Seitdem wird ein Abonnement im Format PDF angeboten.
Ebenso wie ihr „Schwesterblatt“ Ossietzky lehnte sich Das Blättchen eng an die in der Weimarer Republik erschienene Wochenzeitschrift Die Weltbühne an. „Das Blättchen“ war damals der redaktionsinterne Spitzname der Zeitschrift, der von Siegfried Jacobsohn und Kurt Tucholsky häufig gebraucht wurde. Ebenso wie das Vorbild wurde Das Blättchen im DIN-A5-Format veröffentlicht und enthielt keine Fotos. Die Nullnummer der Zeitschrift war im Dezember 1997 erschienen.
Ständige Autoren des Blättchens sind: Wolfram Adolphi, Uri Avnery, Kai Aghte, André Brie, Erhard Crome, Wladislaw Hedeler, Renate Hoffmann, Heerke Hummel, Gerd Kaiser, Detlef Kannapin, Eckhard Mieder, Holger Politt und Uwe Stelbrink. Ehemalige Autoren der Zeitschrift waren Henryk Goldberg, André Herzberg, Helmut Höge, Thomas Kuczynski, Wolfgang Sabath und Brigitte Struzyk.
Die Zeitschrift ist eine Kooperationspartnerin des Internetportals Linksnet.
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