Montag, 28. Mai 2012

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Dautenwinden

Dautenwinden
Stadt Ansbach
Koordinaten: 49° 16′ N, 10° 32′ O49.27055555555610.525555555556
Koordinaten:
49° 16′ 14″ N, 10° 31′ 32″ O
Höhe: 478–491 m ü. NN
Einwohner: 74 (1987)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 91522
Vorwahl: 0981

Dautenwinden (umgangssprachlich: Daudəwin bzw. Eʲbəʳdaudewin und Undəʳdaudewin [2]) ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Ansbach, Mittelfranken.

Geografie

Durch das Dorf fließt der Silberbach, ein rechter Zufluss der Fränkischen Rezat.

Geschichte

Wie die übrigen Wendensiedlungen dieser Gegend wurde der Ort wohl im 10. Jahrhundert gegründet. Erstmals namentlich erwähnt wurde er 1288 als Tutenwinden. Der Ortsname bedeutet die Wenden des Tudo. Ursprünglich wurde zwischen Ober- und Unterdautenwinden unterschieden.

1799 gab es in dem Ort 14 Haushalte, die alle der Eichstättischen Vogtei Herrieden untertan waren. Bis zur Gebietsreform (1972) gehörte es zur ehemaligen Gemeinde Elpersdorf bei Ansbach.

Baudenkmal

  • Haus Nr. 3: Türsturz bezeichnet 1688, renoviert 1816; zweistöckiges Haus mit Satteldach. In der Gaststube Ofen mit Gusseisenplatten, darauf Reliefdarstellungen des Jüngsten Gerichts und der Tempelreinigung.

Verkehr

Es führen Gemeindeverbindungsstraßen nach Elpersdorf, die Staatsstraße 2248 kreuzend nach Mittelbach, Kurzendorf und Höfstetten.

Literatur

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 1. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1799, Sp. 577, DNB 790364298.
  •  Fechter, Elisabeth: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 64, DNB 480570132.
  •  Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach. In: Bayerische Kunstdenkmale, Bd. 2. Deutscher Kunstverlag, München 1958, S. 91, DNB 451224701.

Weblink

Einzelnachweise

  1. http://gov.genealogy.net/item/show/DAUDEN_W8802
  2. E. Fechter, S. 64.
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Diese Seite wurde zuletzt am 25. April 2012 um 01:58 Uhr geändert.

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