Desinvestition oder auch Devestition[1] ist das Gegenteil der Investition. Desinvestition bedeutet in der Betriebswirtschaftslehre die Freisetzung von Kapital im Unternehmen durch Verkauf von Vermögensgegenständen, also die Freisetzung von in Sachwerten oder Finanzwerten investierten Geldbeträgen in liquider Form.
Die Desinvestition stellt aufgrund der Kapitalfreisetzung eine Form der Innenfinanzierung dar. Es handelt sich um eine Wiederbeschaffung von früher investierten Mitteln, die dann erneut für Investitionen zur Verfügung stehen.
Eine Desinvestition, die kein gebundenes Kapital liquide freisetzt, ist eine Vernichtung von Vermögen.
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