Montag, 28. Mai 2012

Themen


Deutsche Stiftung Querschnittlähmung

Deutsche Stiftung Querschnittlähmung
Gründer FGQ
Gründung 1990
Sitz Stuttgart, DeutschlandDeutschland Deutschland
Aktionsraum deutschsprachiger Raum
Schwerpunkt Förderung der wissenschaftlichen Forschung bzgl. Prävention und Behandlung von Rückenmarkschäden
Methode Information Prävention Forschungsförderpreis
Motto Forschen-Helfen-Integrieren
Website http://www.dsq.de/

Die Deutsche Stiftung Querschnittlähmung (DSQ) ist eine gemeinnützige Stiftung zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung bzgl. Prävention und Behandlung von Rückenmarkschäden sowie zur Information über Querschnittlähmung und ihre Folgen, initiiert von der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten Deutschlands e.V. (FGQ).

Ziele

Ziele der Stiftung sind laut Satzung "die Lebenssituation Querschnittgelähmter zu verbessern, vor allem in Bezug auf Behandlung und Rehabilitation, im Hinblick auf Ausbildung und Beruf und bezüglich der Integration in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens."

Methoden

Informationsaustausch zwischen Asien und Europa

Virtuelle Kooperation der DSQ mit der Medizinischen Staatsuniversität Krasnojarsk, Sibirien, und der Stiftung SM Charity. Seit 2007 wird ein umfangreicher medizinischer Erfahrungsaustausch mit mehreren Groß-Kliniken in der Region Krasnojarsk auf der technischen Basis von Videokonferenzen durchgeführt.

Kommunikationsanwendung für Querschnittgelähmte (DSQ paraKomm)

Diese Kommunikationsanwendung soll speziell Querschnittgelähmten und in der Mobilität eingeschränkten Menschen ermöglichen, auf viele Informationen zum Thema Querschnittlähmung zugreifen zu können

Präventionskampagne "No risk - no fun?"

70 % der Querschnittlähmungen entstehen bei Unfällen im Alltag. Die Kampagne verbreitet Informationen über die Risiken von Freizeitaktivitäten[1] begleitet von speziellen Aktionen, wie z.B. Projekttagen an Schulen, wo potenziell gefährdete junge Menschen direkt angesprochen werden. Die Schwimmerin und Olympiasiegerin Hannah Stockbauer ist Schirmherrin dieses Projekts.

Forschungsförderpreis

Der Forschungs-Förderpreis unterstützt sowohl den Preisträger als auch das Forschungsprojekt selbst.

  • 2009 Prof. Dr. Dietmar Fischer, Ulm
  • 2008 Dr. Ing. Rüdiger Rupp, Stiftung Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg
  • 2005 Dr. Armin Buss, Neurologische Klinik der RWTH, Aachen
  • 2003 Prof. Dr. Ulrike Blömer, Neurochirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Kiel
  • 2001 Prof. Dr. Melitta Schachner, Zentrum für Molekulare Neurobiologie, Universität Hamburg
  • 2000 Dr. Ansgar Boczek-Funcke, Christian-Albrechts-Universität, Physiologisches Institut der CAU, Kiel
  • 1999 Dr. Andreas Schmitt, Neurologische Klinik Klinikum RWTH, Aachen
  • 1998 Prof. Dr. Volker Dietz, Paraplegikerzentrum Balgrist der Universitätsklinik, Zürich

Preis für besonderes soziales Engagement

  • 2009 Cora Eilhardt und Britta Billmann[2], Hockey-Bundesliga-Spielerinnen

Gremien

  • Der Stiftungsrat ist das zentrale Gremium der Stiftung und entscheidet in allen Fragen von grundsätzlicher Bedeutung.
  • Der Vorstand führt die Geschäfte der Stiftung im Rahmen der Satzung und der Beschlüsse des Stiftungsrates.
  • Das Kuratorium unterstützt den Stiftungsrat bei der Förderung der Stiftungszwecke
  • Der Wissenschaftliche Beirat der DSQ schreibt im Auftrag der DSQ Forschungsprojekte aus, und empfiehlt dem Stiftungsrat Projekte zur Bewilligung. Er berät den Vorstand und den Stiftungsrat. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats sind anerkannte Forscher auf dem Gebiet der Paraplegiologie, Neurologie und Orthopädie.

Geschichte

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Prävention auf der Seite Ostfriesland-Handicap, abgerufen am 13. Dezember 2011
  2. Preise 2009 abgerufen am 13. Dezember 2011
  3. Die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten abgerufen am 27. September 2011
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Diese Seite wurde zuletzt am 6. Mai 2012 um 22:02 Uhr geändert.

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