| Die Sims | |||
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| Entwickler | |||
| Publisher | |||
| Designer | Will Wright | ||
| Erstveröffent- lichung | 28. Februar 2000 | ||
| Plattform(en) | Windows, Mac OS, Playstation 2, Xbox, GameCube, iOS | ||
| Genre | Lebenssimulation | ||
| Spielmodi | Einzelspieler | ||
| Steuerung | Maus, Tastatur bzw. Gamepad | ||
| Systemminima | 233 MHz CPU, 32 MB RAM, 175 MB Festplattenspeicher, 2 MB Grafikkarte | ||
| Medien | 1 CD-ROM | ||
| Sprache | Deutsch | ||
| Altersfreigabe |
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Die Sims ist eine Computerspiel-Reihe des Unternehmens Maxis. Die Simulation über Spielfiguren, genannt Sims, und deren Leben ist das meistverkaufte PC-Spiel überhaupt. Laut Angaben von Electronic Arts in der Jubiläums-Edition von Die Sims 3: Traumkarrieren (2010) wurde das Spiel insgesamt 125 Millionen mal verkauft.
Das Spiel besteht hauptsächlich daraus Häuser zu bauen, Freundschaften zu schließen und Geld zu verdienen. Man kann zuerst eigene Familien erschaffen oder vorgefertigte aus dem „Familienkoffer“ wählen und ins eigene Haus ziehen lassen. Freundschaften kann man schließen, indem man mit Leuten spricht, Spiele spielt, sich mit ihnen trifft etc. Geld wird verdient, indem man sich in der Zeitung oder auch mit Hilfe eines Computers im Internet einen Job sucht.[1]
Eine Familie kann aus bis zu acht verschiedenen Personen bestehen; das können entweder Erwachsene oder Kinder sein, deren Körper und Eigenschaften bei der Erstellung des Spielers ausgewählt werden. Der Spieler kann dieser Familie nun ein neues Haus bauen oder sie in ein bereits bestehendes einziehen lassen - vorausgesetzt, das Startkapital reicht.[1]
Sei es, um ihr Heim einzurichten oder um sich etwas Essbares leisten zu können, muss mindestens einer der Sims Geld verdienen. Dazu gibt es verschiedene Karrieren, die unterschiedliche Anforderungen an die Talente des Sims und die Anzahl seiner Freunde stellen.[1]
Einer der Hauptreize des Spieles ist sicherlich die Interaktion zwischen zwei oder mehreren Sims. Dabei bilden sich Freundschaften, was schließlich zur Hochzeit führen kann. Hält die traute Zweisamkeit weiter an, können Partner dann auch ein Baby zusammen haben, das sie großziehen müssen, wobei jedoch die Alterung der Sims auf drei Stufen begrenzt ist. Aus einem Baby wird bei entsprechender Pflege nach einem gewissen Zeitraum ein Kind, jedoch nie ein Erwachsener. Kinder und Erwachsene altern nicht weiter. Im Nachfolger Die Sims 2 ist dies nun möglich. Hier kann der Spieler das Leben seiner Sims von der Geburt bis zu ihrem Tod als Greis verfolgen. Die Sims können auch an Erkältung oder Lebensmittelvergiftung erkranken, sterben jedoch selten daran.
Der große Erfolg der Sims-Reihe ist unter anderem auch unzähligen Spielern zu verdanken, welche eigene Kreationen wie Möbel, Kleidung oder Häuser über eigene Seiten oder den Sims Exchange anbieten. Dabei erstellen Spieler mit Hilfe von verschiedenen Programmen eigene Möbel, welche das Sortiment an schon vorhandenen Einrichtungsgegenständen im Spiel erweitern.[1] Einzelne Seiten wie TheSimsResource haben sich auf selbsterstellte Objekte und dergleichen spezialisiert und dank der hohen Nachfrage ein Unternehmen gründen können, welches sich durch die Einnahmen von dem Verkauf dieser Daten finanziert. Aber auch kostenfrei gibt es unzählige Seiten wie Fancy Sims Houses[2] oder ModTheSims2.[3] The Sims Exchange bietet allen Spielern an, dass sie ohne eigene Homepage ihre selbsterstellten Häuser oder Objekte direkt auf der Hauptseite von EA hochladen können.
Der kommerzielle Erfolg des Spieles führte zur Veröffentlichung von insgesamt sieben Erweiterungen (Add-ons):
| Nr. | Deutscher Titel | Originaltitel | Erschienen | Beschreibung | Schwerpunkte bei Objekten, Tapeten, usw. |
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| 1 | Das volle Leben | Livin' large | August 2000 | In dieser Erweiterung für Die Sims gibt es einerseits neue Möbel, andererseits auch neue Möglichkeiten für die Sims. Z.B können sie jetzt einem Geist begegnen. Zudem kann man, bei dem Tod eines Sims, einen Anderen dazu veranlassen, bei dem Sensenmann um den Sim zu "betteln" | Klassisch (Anfang 21. Jahrhundert) |
| 2 | Party ohne Ende | House Party | März 2001 | Das Feiern von Partys ist in diesem Erweiterungspaket vereinfacht und wird untermalt von „Partyobjekten“ wie: Mischpult, Serviertisch, Tanzfläche, bunte Scheinwerfer usw. Zudem kann man einen Partyservice beauftragen, den Gastgeber zu unterstützen. | Partyobjekte |
| 3 | Hot Date | Hot Date | November 2001 | Es gibt einen Downtown-Bereich mit Restaurants, Geschäften, Parks, etc. in denen die Sims ein Rendezvous finden können. Außerdem gibt es nun im Bereich "Freunde" eine Langfristige Beziehungsleiste. | Stadtzentrum |
| 4 | Urlaub total | Vacation | März 2002 | Die Sims können auf der neuen Ferieninsel in den schneebedeckten Bergen, im Wald und am Meer Urlaub machen. | Berg, Strand, Camping |
| 5 | Tierisch gut drauf | Unleashed | September 2002 | Mit diesem Erweiterungspaket haben die Sims auch Haustiere - Hunde und Katzen, aber auch Vögel, Fische oder Echsen. Außerdem ist die Nachbarschaft erheblich vergrößert und es gibt zusätzliche Gemeinschaftsplätze in der neuen Altstadt (mit Cafés, Geschäften, Haustierbedarfsläden, usw.). | Klassisch (Anfang 21. Jahrhundert) |
| 6 | Megastar | Superstar | März 2003 | Die Sims können Karriere als Filmstar, Model oder Sänger machen. Im neuen Studiopark sind auch berühmte (Sim-)Persönlichkeiten wie z.B. Andy Warhol, Marilyn Monroe, Avril Lavigne oder Christina Aguilera mit von der Partie. | Studio, Luxuriöses |
| 7 | Hokus Pokus | Makin' Magic | November 2003 | In dieser Erweiterung lernen die Sims das Zaubern. In der Stadt der Magie können sie nicht nur auf Gemeinschaftsplätzen ihre Zauberkünste vorführen, Zutaten für Mixturen einkaufen oder auf verrückte Rummelplätze gehen, sondern sich auch häuslich niederlassen. | Grau und finster, Zigeuner, Landhausstil der Toskana |
Alle diese Erweiterungspakete enthalten jeweils eine Reihe neuer Objekte, Skins, etc. - Außerhalb dieser Serie gibt es noch zwei weitere Add-ons, allerdings nicht von Maxis, sondern von Pointsoft GmbH:
Diese beiden Add-ons, insbesondere That's life 2, riefen allerdings bei den meisten Benutzern sehr negative Reaktionen hervor (aus Enttäuschung über die Spielqualität, aber auch wegen der verbreiteten Unverträglichkeit mit den Original-Spielen).
Das Originalspiel Die Sims wurde von Electronic Arts im Laufe der Zeit in immer umfangreicheren Bundles zusammen mit Add-ons verkauft. Heute wird das Spiel laut eigenen Angaben des Publishers nur noch als Die Sims Super Deluxe XL hergestellt. Dennoch sind die früheren Versionen teilweise noch im (Online-)Handel erhältlich.
Hauptartikel: Die Sims 2
Die Sims 2 ist der Nachfolger von Die Sims. Zu Beginn des Spiels stehen dem Spieler drei Nachbarschaften zum spielen zur Verfügung (Schönsichtingen, Merkwürdighausen und Veronaville). Sims 2 wird mit Software-Erweiterungen unterschiedlicher Größe um zusätzliche Inhalte ergänzt. Dabei handelt es sich in der Regel etwa um neue Kleidungsstücke für die Spielfiguren oder neue Möbelstücke für deren Wohnungen. Erweiterungspacks: Wilde Campus-Jahre, Nightlife, Open for Business, Haustiere, Gute Reise, Vier Jahreszeiten, Freizeit-Spaß, Apartment-Leben.
Am 7. Dezember 2006 wurde die neue Spielreihe Die Sims Geschichten (als neue Standalone Version, kommt also ohne Sims aus) offiziell angekündigt. Sie beinhaltet einen freien Spielmodus, sowie Storymodi, bei denen man bestimmte Sims zu einem Ziel bringen muss und auf diesem Weg bestimmte Aufgaben bewältigen muss. Die Storymodi sind in Kapitel gestaffelt. Die Sims Geschichten sind laptopfreundliche Versionen.
Folgende Spiele sind erschienen:
Diese Spiel-Reihe konzentriert sich auf die Zielgruppe der Casual-Gamer. Die Spiele sind so aufgebaut, dass diese leicht zu spielen sind und den Spieler dadurch für eine längere Zeit fesseln können.
Folgende Spiele, die im digitalen Download vertrieben wurden, sind erschienen:
Hauptartikel: Die Sims 3
Im Juli 2007 wurde nach diversen Spekulationen von offizieller Seite bestätigt, dass an Die Sims 3 gearbeitet werde.[7] Bei einem Sims-FanDay zum Die Sims 2-Addon Freizeit-Spaß tauchte ein Screenshot auf, der aus Die Sims 3 zu stammen schien und die Spielfiguren selbst können sich seither am PC mit „Die Sims 3“ die Zeit vertreiben. Bei einer EA-Pressekonferenz wurde das offizielle Releasedatum für das Standardspiel sowie für eine limitierte Collector’s Edition mit Bonusinhalten bekannt gegeben. Beides sollte weltweit am 19. Februar 2009[8] erhältlich sein. Bei einer Pressekonferenz am 3. Februar 2009 verschob EA den Termin jedoch auf den 2. Juni 2009 bzw. für Deutschland auf den 4. Juni. Das Spiel tauchte aber bereits Mitte Mai, jedoch laut EA nicht in vollem Umfang[9], illegal in Internettauschbörsen auf.[10][11][12]
Zum 10-jährigen Jubiläum von Die Sims bietet EA im Sims 3 Store kostenlose Spielobjekte zum Download an, welche bekannt aus den Spielen Die Sims & Die Sims2 sind.[13]
Im Herbst 2010 erschien „Die Sims 3“ auf verschiedene Konsolen. Siehe Die Sims 3 Konsolenversionen.
Dieses Spiel ist eine Standalone-Version, es ist also kein Erweiterungspack von Die Sims 3, welches am 24. März 2011 für Windows-PC und Apple Mac erschienen ist.[14]Die Sims Mittelalter enthält eine neue Grafik und ein total neues Spielprinzip. Nach wie vor wird dennoch viel Wert auf die Lebenssimulation gelegt.[15] Das Spiel besteht hauptsächlich aus aufgabenorientierten Erzählketten wie sie bei den Vorgängern, dem Sims 3 Add-On Reiseabenteuer und den Sims Lebensgeschichten. Das Familienmanagement ist weniger wichtig. Hausbau ist im Spiel nicht möglich, nur noch die Innengestaltung ist weiterhin enthalten. Christian Schmidt von Gamestar bezeichnet das Spiel als „Lustige Langeweile“ aufgrund von „witzigen Animationen und Texten“, es sei jedoch „zu seicht und zu begrenzt, um langfristig zu motivieren“. Kritisiert wird, dass der „stark vereinfachte Sims-Alltag anspruchslos“ bleibe und für den Spieler „zu ermüdender Routine“ werde.[16]
Am 7. Juli 2011 kündigte EA im Rahmen des „EA Summer Showcase“ ein Erweiterungspack für „Die Sims Mittelalter“ an. Im Erweiterungspack „Die Sims Mittelalter: Piraten und Edelleute“, werden Piraten und Edelleute ins Spiel mit einbezogen. Kritisiert wird, dass gegenüber Sims 3 Einschränkungen in den Gestaltungsmöglichkeiten des Spieles bestehen, weil es wie das Hauptspiel auf das Prinzip „Missionen statt Mikromanagement“ setzt, wodurch „kleine, humorvolle Geschichten in Form von sogenannten Quests“ im Mittelpunkt des Spieles stehen. Der Spieler kann für die Partei der Piraten oder Edelleute Aufträge durchführen. Das Erweiterungspack enthält Kleidung, Frisuren, Schminkutensilien und Einrichtungsgegenstände, ferner werden neue Tiere, Papageien und Falken, ins Spiel integriert.[17] Das Add-on ist in Deutschland am 1. September 2011 für PC und Mac erschienen.[18]
Zu Beginn gab es Die Sims nur für PC und Macintosh, doch inzwischen sind auch diverse Konsolenversionen und sogar eine Version für Handys erhältlich.
Alle Konsolenversionen sind konsolentypisch levelbasiert, viele Objekte müssen zum Beispiel erst freigespielt werden. Abgesehen von der ersten Version erlauben sie auf den großen Konsolen aber auch einen freien Spielmodus.
Die Grafik von MySims unterscheidet sich stark von der gewohnten, denn die Welt der Sims und die Sims selbst ähneln dem Nintendo DS-Spiel Animal Crossing.
Während bei den ersten beiden Konsolenversionen das Spielprinzip der einzig große Unterschied zur PC-Version bleibt, verlegt The Urbz das Spielgeschehen in die Stadt, in der es nicht mehr nur gilt, die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen, sondern auch, sich Anerkennung bei den verschiedensten Kulturen zu verschaffen und sie selbst zu beeinflussen.
Mittlerweile erschien The Sims Online, ein Versuch eines Online-Spiels von Die Sims, in der Spieler aus aller Welt miteinander ihr simuliertes Leben verbringen können.[19] Das Spiel gilt als wirtschaftliches Fiasko.[20] Eines der größten Merkmale waren die The-Sims-Online-Präsidentschaftswahlen. Ein weiterer Erfolg war Silvester 2002/2003 zu verbuchen, als 5.000 Menschen online das neue Jahr begossen. Es wurde ausschließlich in den USA verkauft, wo es nur rund 80.000 Mal verkauft wurde. Übersetzungen in andere Sprachen wurden daher nie umgesetzt.[21]
Am 27. Februar 2007 hat EA die Server für „The Sims Online“ abgeschaltet. Gleichzeitig wurde aber ein Nachfolger, EA-Land, eingerichtet. Dieser basierte auf The Sims Online, war allerdings generell kostenlos. Man konnte allerdings mithilfe von Zahlungen auch Gebiete betreten, die die anderen Nutzer nicht betreten können.[22][23]
Am 29. April 2008 kündigte EA die endgültige Schließung des Projekts für den 1. August 2008 an.[24]
Während der E3 2011, auf der auch der Publisher ElectronicArts ansässig war, kündigte dieser ein neues Die Sims „Spiel“ an. „The Sims Social“ ist eigens dafür gemacht, die 500 Millionen Fans auf Facebook zu erreichen. Das Spielkonzept erinnert an The Sims Online, welches schon vor wenigen Jahren auf Grund von mangelndem Interesse eingestellt worden ist. Verspielte 2D- Grafik unterstützt das Spiel, welches in Zusammenarbeit von EA und dem Facebook Spiele-Hersteller Playfish entsteht. In kurzer Zeit soll das Spiel auch für wenige, auserwählte Smartphones erscheinen. Derzeit läuft eine Betaversion hinter geschlossener Tür, bei der nur wenige, eingeladene Simmer teilnehmen dürfen, um das Spiel zu verbessern.
Einige Charaktere aus bekannten Spielen werden auch hier wieder dabei sein, so zum Beispiel "Bella", die Fans bereits aus Die Sims 2 und Die Sims 3 kennen. Wie auch bei anderen Sims Spielen liegt die Hauptidee wieder im Erstellen eines Sims und dem Spielen in der Welt, während man nicht vergessen darf, dem Sim soziale Kontakte zu geben, oder ihn gar zu füttern. Natürlich können auch wieder eigene Zimmer erstellt und designt werden, dafür braucht man jedoch eine bestimmte Anzahl an Freunden im Spiel. [25]
Für die Die Sims-Computerspiele wurde eine Art eigene Sprache (engl. „Simlish“) erfunden. Die Sprache greift auf verschiedene Aspekte aus Ukrainisch, Navajo und Tagalog zurück.[26] Der Sinn vieler simlishen Sätze erschließt sich dem Spieler durch den jeweiligen Tonfall und die Betonung. Ein eingeblendetes Symbol gibt zudem Hinweise zum Gesprächsinhalt.
Verschiedene namhafte Bands produzierten für das Spiel Versionen ihrer Songs in simlish. u. a. die Black Eyed Peas für Urbz: Sims in The City, für das Erweiterungspaket Wilde Campus-Jahre (University) für die Sims 2 beispielsweise Charlotte Martins Lied Beautiful Life und Abra Moores Lied Big Sky.[27]
So nahm Depeche Mode 2006 das später als kostenloser Download vertriebene Lied „Suffer Well“ für das Erweiterungspaket Open for Business neu auf. [28] Im gleichen Jahr nahm Pussycat Dolls ihren Hit „Don't Cha“ für das Erweiterungspack Haustiere auf Simlish auf. Ebenso hat Lily Allen 2007 eine Version ihres Liedes „Smile“ auf Simlish veröffentlicht. [26] Eine Simlish-Version von Triviums „Like Light to the Flies“ gibt es auf der spiel-internen Nu-Metal-Radiostation zu hören. Auch nahm Katy Perry ihren Hit „Hot 'n' cold“ auf Simlish auf.[26] Der Song „Pocketful of Sunshine“ von Natasha Bedingfield wurde ebenfalls auf Simlish aufgenommen. Zu finden ist der Song in Simlish im Erweiterungspack „Freizeit-Spaß“ (engl. Freetime) für Die Sims 2.[29]
Außerdem nahmen Rise Against ihren Song "Savior" für Die Sims 3 neu auf. [30]
Die Musik wurde zum größten Teil eigens für das Spiel komponiert: Einerseits gibt es die übliche Hintergrundmusik, die in den Menüs und in Nachbarschaften gespielt wird, andererseits die Musik, die in der virtuellen Realität aus dem Radio kommt: Pop, Latin, Heavy Metal und weiteren Musikrichtungen (mit simlishen Texten) oder, für die Klassik-Fans unter den Sims, Klavierwerke von Wolfgang Amadeus Mozart. Außerdem ist im Menü Firth of fifth von Genesis (Selling England by the Pound - 1973) zu hören. Zudem gibt es die Möglichkeit, dass die Sims selbst Musik machen, indem sie an den Instrumenten (z. B. Klavier) spielen oder üben, die Bestandteile der Einrichtung sein können.
Der Nintendo DS/Wii Ableger von 2007 handelt von einer kleinen Stadt, die der Spieler wieder beleben soll, indem er neue Bewohner einlädt und sie mit den zu ihnen passenden Häusern und Einrichtungsgegenständen versorgt. Nach und nach steigt der Level und neue Gegenden/Objekte werden freigeschaltet und weitere Personen kommen in die Stadt, z. B. der Koch oder der Polizist. Die für „Die Sims“ typischen Motivations- und Bedürfnisbalken sind nur rudimentär eingebaut und haben so gut wie keine spielerische Bedeutung. So kann man zum Beispiel das Spiel durchspielen, ohne je geschlafen oder gegessen zu haben. Auch lässt sich nur der eigene Sim steuern und nicht alle. Grafik und Design sind niedlich und bunt im japanischen Anime-Chibi-Stil (Kinderfiguren) gehalten. Teilweise besitzt MySims erhebliche Parallelen zu Animal Crossing.[31]
Außerdem können diverse Minispiele in der NDS-Version freigeschaltet werden, z. B. Blumenkränzebasteln, Tauchen oder Racquetball (eine Art Tennis).
MySims für Nintendo DS unterscheidet sich von der Wii Version, denn dort kann man z. B. keine Häuser bauen. Auf die Minispiele muss man dafür bei dem Spiel für die Wii verzichten.
Es gibt neben dem Hauptspiel auch noch viele weitere MySims Spiele. Alle erschienen ausschließlich für den Nintendo DS und die Nintendo Wii. Hier ein Überblick:
Ein weiterer Ableger der Sims-Serie, der Anfang des Jahres 2009 erschienen ist, heißt SimAnimals. In dieser Serie hat man nicht die Aufgabe, sich um virtuelle Menschen, sondern um Tiere zu kümmern. Ort der Handlung in SimAnimals ist der Wald. Ende 2009 wurde das Spiel Sim Animals Afrika auf den Markt gebracht.[34]. Hier ist der Schauplatz Steppen in Afrika.
Jan Wöbbeking von 4Players bemängelt an Sim Animals, dass sich EA inhaltlich „an allen Ecken und Enden bei Viva Piñata bedient“ habe, das Spiel aber „deutlich weniger komplex und ausgereift“ wirke, da der Computerspieler „die meiste Zeit mit dem Versorgen von Tieren und Pflanzen beschäftigt“ sei. [35] Sandra Fertig von Gamezone bewertet das Spiel Sim Animals: Africa mit 5,2 von 10 Punkten (Urteil: „geht so“) und bezeichnet es als „einfache, hübsche Kost für zwischendurch“, die „auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten“ sei. Das Spielt sei „um motivierende Elemente beschnitten“ worden, sodass „solide Optik sowie eine gute Steuerung [...] kein gutes Spiel“ mehr daraus machen könnten. [34]
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