Montag, 28. Mai 2012

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Discogs

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Discogs (englisch discographies ‚Diskografien‘) ist eine kostenlose, von Mitgliedern aufgebaute Online-Datenbank für Diskografien von Musikern und Plattenlabeln. Mit einem Alexa Rank von 1757 (Stand Oktober 2011) zählt sie zu den meistbesuchten Websites der Welt.[1]

Struktur und Umfang

Discogs wurde im Oktober 2000 von Kevin Lewandowski gegründet. Anfänglich wollte Lewandowski die eigene Plattensammlung auf seiner Website verwalten, was bald Anklang fand und sich schnell zu einem ehrgeizigen Projekt entwickelte. Eine umfassende Übersicht über das Genre der elektronischen Musik entstand.

Aufgrund des enormen Benutzerzuwachses entschied man sich alsbald, die Datenbank auf weitere Genres auszuweiten (z. B. Hip-Hop ab Januar 2004). War die Datenbank anfangs auf klassische Tonträger wie z. B. Schallplatten, CDs und Kassetten begrenzt, wurde sie später auf digitale Veröffentlichungen (MP3, ogg-vorbis etc.) und andere Tonträger wie z. B. USB-Sticks ausgeweitet. Gleiches gilt für verlinkte Credits (Produzent, Textschreiber, Komponist etc.), die mittlerweile auch für nicht-musikalische Tätigkeiten wie bspw. Design, Management und Regie eingetragen werden können.

Funktionsweise

Mitglieder der Discogs-Community können ihre private Musiksammlung in einer „Collection“ (Sammlung) und „Wantlist“ (Wunschliste) verwalten. Besitzt ein Benutzer eine Veröffentlichung, die sich noch nicht in der Datenbank befindet, kann er diese selbst nach bestimmten Formatierungsregeln hinzufügen. Alle Eintragungen und Veränderungen werden vor der Umsetzung in der Datenbank in einem Review-Prozess von stimmberechtigten Benutzern (Jahre zuvor waren es ausschließlich freiwillige, ausgesuchte Moderatoren) überprüft und dann entweder akzeptiert, mit Begründung abgelehnt oder als verbesserungswürdig markiert.

Zudem kann man seit Ende 2005 auch Tonträger (keine digitalen) kaufen und verkaufen. Discogs tritt hierbei nicht als Händler auf, sondern nur als Vermittler, ähnlich wie eBay. In Kooperation mit Junodownloads verkauft Discogs jedoch digitale Veröffentlichungen. Des Weiteren existieren neben offiziellen Discogs-Foren auch solche, die von Benutzern erstellt wurden und nicht auf die Themen Discogs oder Musik beschränkt sind.

Datenbank

In der Datenbank befinden sich mit Stand vom 15. April 2012 2.345.547 Künstler und weitere Beteiligte, 328.587 Plattenlabel sowie 3.072.740 Tonträger (zum Vergleich: Am 6. Mai 2007 waren es 610.607 Künstler, 65.771 Plattenlabel sowie 740.281 Tonträger). In folgende Genres werden die Tonträger eingeteilt: Blues, Brass & Military, Children’s, Classical, Electronic, ‚Folk, World, & Country‘, ‚Funk / Soul‘, Hip-Hop, Jazz, Latin, Non-Music, Pop, Reggae, Rock und Stage & Screen.

Seit August 2007 kann der Inhalt der Datenbank auch im XML-Format abgerufen werden. Zusätzlich werden mittlerweile monatlich Kopien des Datenbankinhalts veröffentlicht. Die Datensätze stehen unter CC0 zur Verfügung und können über eine API bezogen werden.[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Discogs bei alexa.com, abgerufen am 3. Oktober 2011
  2. Discogs API v2.0 Documentation
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Diese Seite wurde zuletzt am 1. Mai 2012 um 12:54 Uhr geändert.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Discogs aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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