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Doctor Theologiae, abgekürzt Dr. theol. ist die lateinische Bezeichnung für den Doktorgrad in der Christlichen Theologie.
Dieser Titel war noch bis in die frühe Neuzeit der höchste akademische Grad und somit dem heutigen Universitätsprofessor gleichzustellen. So wurde z. B. von Martin Luther, auch als sein Ruf als Theologe längst über Wittenberg hinausgedrungen war, weiterhin von „dem Doktor Luther“ gesprochen.
Heutige Studienordnungen der Theologie schreiben neben dem Abschluss eines einschlägigen Studiums (die meist mit dem Lizenziat oder einem Magisterdiplom abschließen) eine Dissertation vor und ein etwa zweijähriges „Doktoratsstudium“.
Die Dissertation (auch „Doktorarbeit“) muss die Fähigkeit zu wissenschaftlicher Arbeit nachweisen und neue Erkenntnisse enthalten. Den Abschluss des Verfahrens bildet meist die Defensio (Verteidigung der Dissertation) und das Rigorosum („strenge Prüfung“) mit detaillierten Regelungen, wie sie der jeweiligen universitären Promotionsordnung entsprechen.
Die Mehrzahl der katholischen Priester sowie der evangelischen Pastoren haben das Theologie-Studium jedoch mit dem Diplom bzw. dem kirchlichen Examen (bzw. Staatsexamen) abgeschlossen. Den Doktorgrad streben vor allem jene Theologen an, die an speziellen Forschungen oder einer universitären Laufbahn interessiert sind.
Für katholische bzw. evangelische Theologie ist die Dissertation im Regelfall einem der folgenden Fachgebiete zuzuordnen:
(Seelsorge und ihre fundamentalen Fächer)
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