Montag, 28. Mai 2012

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Editionswissenschaft

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Die Editionswissenschaft bzw. Editionsphilologie wird meist als Teilgebiet der Literaturwissenschaft bzw. der Musikwissenschaft behandelt, sie sichtet und erschließt literarische und historische Quellen, welche die Basis geisteswissenschaftlicher Forschung bilden. Je nach bearbeitetem Objekt werden dabei vielfach Kenntnisse der historischen Hilfswissenschaften notwendig, insbesondere Methoden der Textkritik, welche meist als Teilbereich der Editionsphilologie verstanden wird. Weitere Informationen finden sich im Artikel Quellenedition und in Artikeln zu Begriffen des Faches.

Literatur

  • editio. Internationales Jahrbuch für Editionswissenschaft. ISSN 0931-3079.
  • Gunter Martens, Hans Zeller (Hrsg.): Texte und Varianten. Probleme ihrer Edition und Interpretation. Beck, München 1971, ISBN 3-406-03170-6.
  • Klaus Grubmüller: Edition. In: Johannes Hoops: Reallexikon der germanischen Altertumskunde. Band 6: Donar-þórr – Einbaum. 2. völlig neu bearbeitete und stark erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin u. a. 1986, ISBN 3-11-010468-7, S. 447–452.
  • Jörg Jungmayr: Editionswissenschaft an der Freien Universität Berlin. In: editio. 21, 2007, S. 206–216.
  • Herbert Kraft: Editionsphilologie. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1990, ISBN 3-534-06423-2 (2. neubearbeitete und erweiterte Auflage. Lang, Frankfurt am Main u. a. 2001, ISBN 3-631-35676-5).
  • Rüdiger Nutt-Kofoth u. a. (Hrsg.): Text und Edition. Positionen und Perspektiven. Erich Schmidt, Berlin 2000, ISBN 3-503-04976-2.
  • Bodo Plachta: Editionswissenschaft. Eine Einführung in Methode und Praxis der Edition neuerer Texte (= Universal-Bibliothek 17603 Literaturstudium). Reclam, Stuttgart 1997, ISBN 3-15-017603-4.

Weblinks

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