Ei-ichi Negishi (jap. 根岸 英一, Negishi Eiichi; * 14. Juli 1935 in Shinkyō/Xīnjīng, Mandschukuo (heute: Changchun, Volksrepublik China)) ist ein japanischer Chemiker. Für die Negishi-Kupplung erhielt er 2010 den Nobelpreis für Chemie gemeinsam mit Richard Fred Heck und Akira Suzuki.
Negishi erhielt den B.S. 1958 an der Universität Tokio und den Ph.D. an der University of Pennsylvania 1963. Ebenso wie nach Erlangung seines B.S. arbeitete er danach für das Pharmaunternehmen Teijin. 1966 wurde er Assistant Professor an der Brown University und kam dann über Syracuse 1979 nach Purdue, wo er seitdem lehrt.
Seine Hauptarbeitsgebiete sind palladium- oder nickelkatalysierte Kupplungsreaktionen wie die nach ihm benannte Negishi-Kupplung, sowie Carbometallierungen von Alkenen und Alkinen.[1] Werden bei der Kupplungsreaktion Zink-, Aluminium- oder Zirkonium-organometallverbindungen eingesetzt, so spricht man von einer Negishi-Kupplung.
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