Montag, 28. Mai 2012

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Elpersdorf bei Ansbach

Elpersdorf b.Ansbach
Stadt Ansbach
Koordinaten: 49° 17′ N, 10° 31′ O49.27694444444410.514722222222493
Koordinaten:
49° 16′ 37″ N, 10° 30′ 53″ O
Höhe: 493 m ü. NN
Fläche: 1357 hadep1
Einwohner: 685 (1987)
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 91522
Vorwahl: 0981

Elpersdorf bei Ansbach (amtlich: Elpersdorf b.Ansbach, umgangssprachlich: Elbəschdorf [1]) ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Ansbach, Mittelfranken.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort um 1288 als Eltwinsdorf. Die Gründung geht auf einen vermutlich wendischen Siedler Eltwin zurück, der sich vor über 700 Jahren auf der Wasserscheide oberhalb des heutigen Ansbach niederließ.

1800 gab es in dem Ort zwölf Haushalte, die alle dem Kameralamt Ansbach untertan waren.

Mit dem Gemeindeedikt bildete Elpersdorf eine politisch eigenständige Gemeinde, zu der die Orte Dautenwinden, Dombach im Loch, Höfen, Höllmühle, Käferbach (mit Aub, Käfermühle, Mittelmühle, Obermühle), Kurzendorf, Liegenbach, Mittelbach, Oberdombach, Windmühle und Wüstenbruck gehörten. Ab dem 19. Oktober 1873 gehörte Kurzendorf zur politischen Gemeinde Bernhardswinden.

Im Zuge der Gebietsreform (1. Juli 1972) wurde Elpersdorf nach Ansbach eingemeindet[2].

Baudenkmäler

  • Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Laurentius: Aus spätgotischem Chorturm mit Sakristei und Saalbau von 1907 (nur südliche Längswand alt) zusammengesetzte Kirche
  • Friedhof südlich der Kirche mit klassizistischem Grabstein Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Friedhofsmauer umgab bis ins 18. Jahrhundert als hohe Wehrmauer die Kirche.

Einwohnerentwicklung der Gemeinde Elpersdorf

  • 1806: 0101 (nur Elpersdorf)
  • 1910: 0734 [3]
  • 1933: 0799
  • 1939: 0793 [4]
  • 1963: 1148
  • 1987: 0685 (nur Elpersdorf)[5]

Vereinsleben

  • TSV Elpersdorf
  • Freiwillige Feuerwehr Elpersdorf
  • Schützenverein Frankenhöhe
  • Obst- und Gartenbauverein
  • Siedler- und Eigenheimervereinigung Elpersdorf
  • Gesangverein Elpersdorf
  • Militär- und Kriegerkameradschaft

Verkehr

Im Norden verläuft am Rande des Dorfes die B 14, die nach Ansbach bzw. nach Neunstetten führt. Die Staatsstraße 2248 führt zur Anschlussstelle der A 6 und nach Herrieden. Nach Dautenwinden, Dombach und Geisengrund gibt es Gemeindeverbindungsstraßen.

Literatur

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 2. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1800, Sp. 6, DNB 790364298.
  •  Fechter, Elisabeth: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 69, DNB 480570132.
  •  Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach. In: Bayerische Kunstdenkmale, Bd. 2. Deutscher Kunstverlag, München 1958, S. 92, DNB 451224701.
  •  Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1964, S. 130f., DNB 450093387.
  •  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7.

Weblink

Einzelnachweise

  1. E. Fechter, S. 69.
  2. W. Volkert (Hrsg.), S. 600.
  3. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/ansbach.htm
  4. http://geschichte-on-demand.de/bay_ansbach.html
  5. http://gov.genealogy.net/ShowObjectSimple.do?id=ELPORF_W8802
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