Sonntag, 27. Mai 2012

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Emil Engelhardt

Emil Engelhardt (* 10. April 1887 in Neudorf (heute Ansbach); † 9. November 1961 in Dötlingen) war ein deutscher Philosoph und Schriftsteller.

Biografie

Engelhardt studierte nach dem Abitur Evangelische Theologie und beschäftigte sich dabei insbesondere mit Personen und Texten der Religions- und Zeitgeschichte.

Den Höhepunkt seines Wirkens erreicht er in den 1920er Jahren. Vor allem setzte er sich mit neuen, religiösen Strömungen auseinander, wobei er speziell gegen die Anthroposophie Rudolf Steiners Stellung bezog. Er trat hervor mit Büchern über indisches Denken, vor allem aus der Feder von Tagore, und über Yoga sowie als Übersetzer schwedischer Volkslieder.[1]

Im Jahre 1939 erklärte er seine Mitarbeit am Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben.[2]

Werke

  • Die Fichte-Hochschule in Hamburg : Aufbau, Verwaltung und Arbeit 1917 bis 1919. Deutsches Volkstum, Hamburg 1919.
  • Die Volkshochschule in Deutschland. Kritik und Aufbau. Vogel, Hamburg 1919.
  • Gegen Muck und Muckertum : eine Auseinandersetzung über die höhere freie Liebe mit Muck-Lamberty und Gertrud Prellwitz. Greifenverlag, Hartenstein i. Sa. 1921.
  • Diplomatie der Ehe : Vom Alltag zu zweien. Lebensweiser, Gelnhausen-Gettenbach 1949.
  • Pontiac : Nach zeitgenössischen Aufzeichnungen. Voggenreiter, Bad Godesberg 1943.

Als Übersetzer

  • Rabindranath Tagore: Die Religion des Menschen. Hyperion, Freiburg i. Br. 1962.

Einzelnachweise

  1. http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=search&srch_Titel=D*&start=20250
  2. Hans Prolingheuer, Wir sind in die Irre gegangen, Köln 1987, S. 150

Weblinks

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