Emil Engelhardt (* 10. April 1887 in Neudorf (heute Ansbach); † 9. November 1961 in Dötlingen) war ein deutscher Philosoph und Schriftsteller.
Engelhardt studierte nach dem Abitur Evangelische Theologie und beschäftigte sich dabei insbesondere mit Personen und Texten der Religions- und Zeitgeschichte.
Den Höhepunkt seines Wirkens erreicht er in den 1920er Jahren. Vor allem setzte er sich mit neuen, religiösen Strömungen auseinander, wobei er speziell gegen die Anthroposophie Rudolf Steiners Stellung bezog. Er trat hervor mit Büchern über indisches Denken, vor allem aus der Feder von Tagore, und über Yoga sowie als Übersetzer schwedischer Volkslieder.[1]
Im Jahre 1939 erklärte er seine Mitarbeit am Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben.[2]
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