Unter Enhanced Podcast (engl. für erweiterter ) versteht man einen Podcast, der außer reinen Audio- oder Videodaten zusätzliche Möglichkeiten enthält, etwa Lesezeichen, über die sich bestimmte Abschnitte direkt anspringen lassen, oder Bilder bzw. Textinformationen, die zu bestimmten Zeitpunkten während des Abspielens eingeblendet werden. Der Begriff wurde im Juni 2004 von Apple geprägt, als diese mit iTunes 4.9 zum ersten Mal eingeführt wurden. Technisch handelt es sich dabei um .m4a Dateien, also einen MPEG-4-Container, in dem sich eine AAC-kodierte Datei befindet. Die Bild- und Textinformationen werden über zusätzliche, im MPEG4-Standard definierte Datenkanäle eingebunden.
Obwohl mit Enhanced Podcast ursprünglich das von Apple verwendete Format gemeint ist, ist vorstellbar, dass sich der Begriff in der Zukunft auch auf alternative Formate mit ähnlichen Funktionen ausweitet.
Übercaster[1] und Garageband verfügen über eine Funktion zum Erstellen von Enhanced Podcasts.
Enhanced Podcasts werden im Moment nur vom iPod und iTunes unterstützt. Allerdings können die reinen Audiodaten ohne die erweiterten Funktionen dennoch auf allen Geräten abgespielt werden, die AAC unterstützen. Das ist bei den meisten Computer-Programmen der Fall, bei Hardware-Playern allerdings fehlt meistens die AAC-Unterstützung. Die XBox sowie einige Handys, als auch Sonys PSP spielen AAC anstandslos ab.
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