Sonntag, 27. Mai 2012

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Ernst Ludwig Rochholz

Ernst Ludwig Rochholz (* 3. März 1809 in Ansbach; † 31. Oktober 1892 in Aarau) war ein deutscher Historiker und Volkskundler.

Leben

Ernst Ludwig Rochholz studierte Rechtswissenschaften in München, wo er ab 1828 Mitglied des Corps Isaria war. Wegen Verwicklung in politische Untersuchungen übersiedelte er in die Schweiz und wirkte dort ab 1836 als Professor an der Kantonsschule zu Aarau. Anfangs der 1870er Jahre trat er in den Ruhestand und lebte seitdem als Konservator der kantonalen Altertumssammlung in Aarau. Seit 1860 gab er Argovia, die Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau, heraus.

Der Nachlass von Ernst Ludwig Rochholz befindet sich im Staatsarchiv Aargau.

Werke

  • Eidgenössische Liederchronik (Bern 1835)
  • Der neue Freidank. Geschichte der deutschen Litteratur in Poesie und Prosa (Aarau 1838)
  • Tragemunt, Kindergedichte (Eßlingen 1850)
  • Schweizersagen aus dem Aargau (Aarau 1856, 2 Bde.)
  • Alemannisches Kinderlied und Kinderspiel (Leipzig 1857)
  • Naturmythen; neue Schweizersagen (Leipzig 1862)
  • Der deutsche Aufsatz (Wien 1866)
  • Deutscher Glaube und Brauch im Spiegel der heidnischen Vorzeit (Berlin 1867, 2 Bde.)
  • Liederfibel (Stuttgart 1872)
  • Drei Gaugöttinnen: Walburg, Verena und Gertrud, als deutsche Kirchenheilige (Leipzig 1870)
  • Die Schweizerlegende vom Bruder Klaus von Flüe (Aarau 1874)
  • Aargauer Weistümer (Aarau 1876)
  • Tell und Geßler in Sage und Geschichte (Heilbronn 1876, 2 Bde.)
  • Die Aargauer Geßler in Urkunden (Heilbronn 1877)
  • Wanderlegenden aus der oberdeutschen Pestzeit 1348-50 (Aarau 1887)

Literatur

Weblinks

 Wikisource: Ernst Ludwig Rochholz – Quellen und Volltexte
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