| Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Hilf bitte der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung. |
Als Exsikkose (lat. ex „aus“ und siccus „trocken“) wird in der Medizin die Austrocknung durch Abnahme des Körperwassers bezeichnet. Sie ist die Folge einer Dehydratation.
Der Zusammenhang in der Statistik ist deshalb komplexer Natur – mehr Todesfälle über die allermeisten Todesursachen-Gruppen, danach Verringerung der Todeszahlen unter vergleichbare Vorjahreszahlen im weiteren Jahresverlauf.
Aufgrund des hohen Flüssigkeitsumsatz sind Säuglinge und Kleinkinder besonders gefährdet. Auch alte Menschen haben ein erhöhtes Risiko.
Die Folge der Exsikkose ist stets eine kombinierte Störung des Wasser-Elektrolyt-Haushalts. Dies kann zu veränderten Fließeigenschaften des Blutes führen.
Bei alten Patienten bestehen die hauptsächlichen klinischen Folgen einer Exsikkose in einer
Die Exsikkose kann zu dem Durchgangssyndrom ähnlichen Symptomen führen (siehe dort); eine solche Exsikkose wird (teils umstrittenerweise) gelegentlich auch als Durchgangssyndrom bezeichnet.
Dabei wird die Abnahme des Allgemeinzustandes fälschlicherweise oft mit dem Alter des Patienten selbst oder bestehenden Begleiterkrankungen erklärt. An heißen Sommertagen kann bei alten Patienten die Exsikkose sehr schnell auftreten. Als pflegender Angehöriger sollte man also durch Notizen oder durch Markierungen unbedingt einen Überblick behalten, was tatsächlich getrunken wurde. Und man sollte als pflegender Angehöriger notfalls darauf drängen, dass die gebrachten Getränke auch getrunken werden. Eine gute Kontrollmöglichkeit ist die Urinproduktion, eine Abnahme der Ausscheidungsmenge sollte schon eine Warnung sein.
Die Behandlung von Exsikkose ist zwar prinzipiell einfach: Nach Wiederherstellung (und bei nachfolgendem Aufrechterhalten) einer physiologischen Flüssigkeitsbilanz bilden sich die Symptome in der Regel innerhalb von Stunden oder Tagen zurück. Jedoch ist es in der Praxis ausgesprochen schwierig und/oder personalintensiv, diese Behandlung auch durchzuführen, da solcherart dehydrierte Patienten oft nicht zurechnungsfähig, unkooperativ und teilweise auch aggressiv sind und sich teils auch körperlich gegen die Flüssigkeitszufuhr wehren. Je nach Kooperationsfähigkeit und Personalausstattung wird:
Auffallend ist, dass, sobald sich die Flüssigkeitsbilanz wieder in Homöostase befindet, die Patienten oft plötzlich wieder bei völlig klarem Bewusstsein sind und sich an das Vorangegangene oft nicht erinnern können (und sich unter Umständen wundern, warum sie denn mit einer Infusionsnadel im Arm im Krankenbett liegen). Auch aus bis dato hochaggressiven Patienten werden dann plötzlich völlig normale, friedfertige und höfliche Mitmenschen. Gut ausgebildetes Pflegepersonal wird eventuell vorangegangene Konfrontationen nicht nachtragen und wissen, dass Patienten, die sich teilweise an ihren vorigen Zustand doch erinnern, Hilfe benötigen könnten, mit eventuellen Schamgefühlen umzugehen.
Eine relativ einfache Schutzmaßnahme besteht darin, viel Obst und andere ballaststoffhaltige bzw. pektinhaltige Lebensmittel zu verzehren, da diese Wasser binden und allmählich über den Darm abgeben, so dass die Wahrscheinlichkeit einer Exsikkose deutlich geringer wird.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Exsikkose aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |