| Eyb
Stadt Ansbach
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| Koordinaten: | 49° 18′ N, 10° 36′ O49.29666666666710.6025 Koordinaten: 49° 17′ 48″ N, 10° 36′ 9″ O |
| Höhe: | 403–440 m ü. NN |
| Fläche: | 760 ha |
| Einwohner: | 3.052 (1987) |
| Eingemeindung: | 1. Okt. 1970 |
| Postleitzahl: | 91522 |
| Vorwahl: | 0981 |
Eyb (umgangssprachlich: Aib [1]) ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Ansbach, Mittelfranken.
Unmittelbar östlich des Pfarrdorfs mündet der Eichenbach als linker Zufluss in die Fränkische Rezat.
Erstmals namentlich erwähnt wurde der Ort 1221 als Iwe mit der Bedeutung Siedlung bei der Eibe. Eyb ist der Stammsitz des fränkischen Adelsgeschlechts derer von Eyb. Frühe urkundliche Erwähnungen des Ortes betreffen die Kapelle der Pfarrei Eyb und datieren auf das Jahr 1043[2].
Das Kloster Heilsbronn erwarb dort im frühen 14. Jahrhundert zwei Güter von den Herren von Ellrichshausen und von Brand.
1800 gab es 49 Haushalte, von denen 39 dem Oberamt Ansbach und 10 einer Ritterschaft untertan waren.
Mit dem Gemeindeedikt war Eyb eine politisch eigenständige Gemeinde, zu der die Orte Aumühle, Kaltengreuth, Pfaffengreuth, Schockenmühle, Untereichenbach und Untereichenbacher Mühle gehörten. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern (1. Oktober 1970) wurde sie nach Ansbach eingemeindet[3]. Ein kleines Denkmal erinnert daran, dass Eyb eine Gemeinde mit langer Geschichte war.
Das Eyber Wappen zeigt seit langer Zeit den Pfauenrumpf. Das rührt angeblich daher, dass Georg von Eyb Pfau tituliert wurde. Ab ca. 1400 zeigt das Wappen im Schild die Jakobsmuschel, während der Pfauenrumpf in das Oberwappen wanderte. Der Sage nach wurden Ludwig II. von Eyb nach einer Pilgerreise (1341) nach Palästina vom Kaiser 1352 drei rote Seemuschelschalen auf silbernem Schild verliehen. Die Kaiserin, deren Hofmeister er war, zeichnete den adligen Herrn „für treue Dienste“ mit einem goldenen Halsbändchen am Pfauenhals des Wappens aus.[7]
Im Industriegebiet Eyb siedeln mehrere Firmen, unter anderem hat die HYDROMETER GmbH, ein weltweit bekannter Hersteller von Wasser- und Wärmezählern, dort ihren Hauptsitz.
Die Staatsstraße 2223 führt nach Ansbach bzw. nach Alberndorf. Die ANs 3 führt zur B 13. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Kaltengreuth und Untereichenbach.
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