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Facts war von 1995 bis 2007 ein wöchentlich erscheinendes Schweizer Nachrichtenmagazin des Verlages Tamedia.
Facts erschien ab April 1995 und orientierte sich zunächst am deutschen Nachrichtenmagazin Focus. Die Zeitschrift behandelte hauptsächlich aktuelle Ereignisse, ergänzt von wenigen Reportagen. Die wichtigsten Konkurrenten auf dem Schweizer Polit- und Wirtschaftsmagazinmarkt waren Die Weltwoche und Die Wochenzeitung sowie die Wirtschaftszeitungen Bilanz und Cash.[1] 2001 schrieb Facts erstmals schwarze Zahlen.
Am 20. Juni 2007 kündigte der Verwaltungsrat der Tamedia an, das Magazin aus wirtschaftlichen Gründen einzustellen. Sinkende Inserateeinnahmen und Neugründungen wie die NZZ am Sonntag (2002) und vor allem Gratiszeitungen wie 20 Minuten würden dem Magazin wirtschaftliche Probleme bereiten. Den hohen Fixkosten eines Nachrichtenmagazins stünden dauerhaft ungenügende Anzeigenerlöse gegenüber. Am 28. Juni 2007 erschien Facts nach rund zwölf Jahren zum letzten Mal.[2]Facts verkaufte zuletzt rund 73.000 Exemplare und erreichte 439.000 Leser in der deutschsprachigen Schweiz, welche damals etwa 4,8 Millionen Einwohner zählte.[3]
Ständige Rubriken waren: Titelstory, Schweiz, Wirtschaft, Wissen, Lebensart (Kultur & Gesellschaft), Ausland und Sport. „Das Letzte Wort“ hatte jeweils der Kabarettist Viktor Giacobbo,[4] später schrieb der Schriftsteller Linus Reichlin regelmässig Kolumnen.[5]
In den Jahren 1999 bis 2004 fanden sich in den Ausgaben Beilagen, u.a. beliebte Guides aus dem Hause Tamedia.
In den Jahren 2005 und 2006 wurden die jährliche Ausgabe von Her money der Credit Suisse als Beilage angeboten.[6]
Als Ergänzung zum Printmedium wurde ab August 1996 eine Online-Ausgabe auf facts.ch angeboten. Zu Beginn hatte das Online-Medium den Namen F@CTS, nach einem Relaunch durch die Berner Agentur Nothing Medialab im November 2001 hiess es FACTS interaktiv. Der neue Internetauftritt war eine Ergänzung zur Zeitschrift, die Artikel wurden für das Online-Medium aufbereitet.[7][8]
Im September 2007 lancierte Tamedia unter der Webadresse des eingestellten Nachrichtenmagazins ein Nachrichtenportal in Anlehnung an den Begriff Web 2.0 als Facts 2.0. Es aggregierte Inhalte von verschiedenen Nachrichtenquellen und präsentierte sie in Form von Teasern. Das Portal wurde im Dezember 2008 an das Unternehmen Information Architects veräussert.[9][10]
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